Aktuelles von der BURG FÜRSTENECK

14. Juni 2017

Vortrag am 21.6.: Der Gütige liebt die Berge - Berge in chinesischer Kultur und Lebenspflege

Im Rahmen des Seminars Qigong Yangsheng für den Berufsalltag wird Dr. med. Gisela Hildenbrand einen öffentlichen Vortrag halten.

21. Juni, 19:00 Uhr

Der Gütige liebt die Berge – Berge in chinesischer Kultur und Lebenspflege

In den Traditionen des Qìgōng 氣功 und Yăngshēng 養生, den chinesischen Übungen zur Pflege des Lebens, haben Berge eine große Bedeutung. Berge gelten als Knochen der Erde, als Wolkensammler und sie sind Vorbild der Gütigen. Gemeinsam mit dem Wasser stehen sie für die Polarität von Ruhe und Bewegung; untrennbar sind Berge und Wasser in jedem Bild chinesischer Landschafts-malerei.
Berge gelten als heilige Räume, sie verbinden Himmel und Erde; sie sind Wohnort für Gott-heiten und Geister, Orte des Rückzugs für Einsiedler und Adepten, sie sind Ziele der Pilger.
Weiterhin spielen einzelne Berge und die sie umgebenden Legenden, wie der Éméishān 峨眉山 (Berg der schön geschwungenen Augenbraue), der Wŭdāngshān 武當山, das Gelbe Gebirge (Huángshān 黄山) oder die mythischen Berge Kūnlún 崑崙 und Sumeru eine wichtige Rolle in Qìgōng-Übungen, die nicht selten sogar nach ihnen benannt sind.
PD Dr. med. Gisela Hildenbrand, Dozentin und Vorstandsmitglied der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V., Mitarbeit in der Redaktion der Zeitschrift für Qigong Yangsheng.

Shěn Zhōu 沈周 (1427–1509), Poet auf dem Berggipfel, Detail

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