BURG
FÜRSTENECK
Akademie für berufliche und musisch-kulturelle Weiterbildung
| Postfach
20 |
36130
Eiterfeld |
| Tel.
06672 - 92 02 0 |
Fax
06672 - 92 02 30 |
Email: bildung@burg-fuersteneck.de
Internet: www.burg-fuersteneck.de
Siehe auch BURG FÜRSTENECK bei Wikipedia
Ein
Aufenthalt auf BURG FÜRSTENECK lohnt sich.
Einst
Sitz einzelner Adelsfamilien ist die Heimvolkshochschule seit
1952 ein Ort freien Lernens und offener Begegnung über alle Grenzen
hinweg.
Unser Bildungsansatz
ist ganzheitlich ausgerichtet. Die Integration von politischer,
sozialer, musisch-kultureller und beruflicher Bildung vermittelt
hilfreiche Impulse für die individuelle und soziale Entwicklung
sowie kulturelle Anregung. "Bildung voller Leben" fördert in einer
attraktiven historischen Umgebung:
| * |
den
Erwerb von beruflichen Schlüsselqualifikationen und Zukunftskompetenzen |
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| * |
die
Bereitschaft zur Toleranz in einer Gesellschaft, die unser
Engagement braucht |
| * |
Sensibilisierung
der Sinne und aktives Umweltbewußtsein |
| * |
Künstlerische
und musische Fähigkeiten - Lust am eigenen kreativen Tun |
| * |
Freude
am Lernen und Ermutigung zu persönlichen Wegentscheidungen. |
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BURG FÜRSTENECK liegt auf dem Hausberg, 406 Meter hoch über einer
kleinen Hochebene (Wittfeld) 2 km nördlich von Eiterfeld
inmitten des Hessischen Kegelspiels.
Die
Gemeinde Eiterfeld hat ihren Namen von dem in ihrer
Nähe entspringenden Bach Eitra. In alten Urkunden wird die
Eitra "Aeiddiraha" genannt, was "Das rasch dahin eilende
Wasser" bedeutet. Später wurde daraus "Aeidira", "Eidera",
"Eidra" und schließlich "Eitra". Eiterfeld wird am 18. Juli
845 erstmals in zwei Urkunden erwähnt, die von König Ludwig
dem Deutschen und dem Apte Haddo I. von Fulda in der Königspfalz
in Frankfurt ausgestellt wurden. Diese Urkunden behandeln
einen Grundstücksgeschäft, bei dem der König seine Liegenschaften
in "Eitrafeldon Marcha" im Tausch gegen andere Dörfer an
das Kloster und Fürstbistum Fulda abtritt.
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Zum
Vergrößern: Klicken |
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Der
Name `Fürsteneck' wird oft mit seiner Lage auf der langgestreckten
Basaltkuppe (First = Kuppe, Spitze, Gebiergskamm) am Südrand des
Wittfeldes in Verbindung gebracht. `Fürsteneck' hätte dann nichts
mit fürstlichen Bewohnern zu tun, sondern mit `First' - einer
alten Bedeutung des Wortes für den höchsten Punkt des Berges und
mit `Eck', der Bezeichnung für einen Bergvorsprung. Wahrscheinlicher
aber ist doch, daß der Name den Amtssitz der fürstlichen Äbte
bezeichnet.
Eindrücke
der Burg
Ein Bild sagt
bekanntlich mehr als tausend Worte, daher hier eine Reihe von
Bildern, die Euch ein bißchen von der Burg zeigen sollen.
Alle Bilder können durch Klick auf sie vergrößert
werden.
Weitere Bilder in unserer Fotogalerie
Die
Geschichte der BURG FÜRSTENECK
| 845 |
Fürsteneck
und die umliegenden Dörfer wurden im Jahre 846 dem Fuldaer
Kloster im Tausch gegen drei Dörfer aus dem Würtenbergischen
von Ludwig dem Deutschen überlassen und blieb bis zur Säkularisierung
1802 fast durchgehend im Besitz des Klosters Fulda. |
| 1290 |
Abt
Heinrich von Weilnau nimmt Berthold von Buchenau als Burgmann
an. |
| 1309 |
Gegen
Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Burg, wahrscheinlich
unter dem Fürstabt Heinrich V. von Weilnau, als Grenzbefestigung
des Hochstifts Fulda erbaut (Ersterwähnung 1309).
Aufgrund
unablässiger Geldsorgen wurde das Amt Fürsteneck bis ins
16. Jahrhundert hinein an wechselnde Herren abgetreten.
|
| 1358 |
Überlassung
der Burg und Amt an Otto von Buchenau |
| 1440 |
Verkauf
an das Kloster Hersfeld |
| 1450 |
Verkauf
der Burg und Umland für 910 Gulden an die "von der Tann" |
| 1460 |
Der
Fuldaer Abt setzt Hans von der Tann als Amtmann auf Fürsteneck
ein |
| 1463 |
Graf
Heinrich von Henneberg scheitert bei dem Versuch, BURG FÜRSTENECK
zu erobern. |
| 1532 |
Fulda
kauft die Burg zurück. Von da an saßen nur noch fuldische
Amtsleute auf Fürsteneck. |
| 1603 |
Zum
Amt Fürsteneck gehören 17 Orte: Arzell, Bodes, Betzenrod,
Dittlofrod, Eiterfeld, Hausenmühle, Körnbach, Igelsrod (Wüstung),
Leibolz, Leimbach, Malges, Mengers, Ober- und Unteruffhausen,
Oberweisenborn, Reckrod, Wölf. |
1618
|
Der
Dreißigjährige Krieg zerstörte die Burg stellenweise bis
auf die Grund mauern. Die umliegenden Dörfer sind z.T. menschenleer
- in Eiterfeld wer- den noch 3 männliche Bewohner registriert.
(Das Schicksal der Frauen verschweigt die Geschichtsschreibung.)
|
| 1708 |
Abt
Adalbert von Schleifras erwirbt BURG FÜRSTENECK und baut
sie wieder auf.
Die
Wappen des Fürstabtes von Schleifras zeugen von dem Neuaufbau.
Die bemerkenswerte Ringmauer mit dem Burgtor stammt aus
früherer Zeit.
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 |
| 1802 |
Mit
der Säkularisierung verliert Fürsteneck seine offizielle Funktion
als "Amt" an Eiterfeld, das sich von nun an selbst verwaltet.
|
| 1818 |
Fürsteneck
wird als Staatsdomäne verpachtet.
Die
Burg heißt jetzt: `Fürstenecker Herrschaftliche Meyerei'
und wird zum landwirtschaftlichen Gut, dessen Äcker und
Wiesen an die Unterthanen gegen ein jährliches Bestandsgeld
zu 1210 Gulden verpachtet sind.
ab 1925
leitete der Domänenpächter und spätere Kreisbauernführer
Salzmann den Gutsbetrieb auf der Burg und machte sie zu
einer Schaltzentrale nationalsozialistischer Umtriebe und
Übergriffe im Kreis Hünfeld. So errichtete er mit anderen
zusammen auf dem Marktplatz von Eiterfeld einen Galgen,
an dem ein Schild mit der Aufforderung angebracht wird,
drei jüdische Bürger von Eiterfeld zu hängen.
|
1951
|
Die
heruntergekommene Burg wird durch die Initiative von Ministerialrätin
Spangenberg, Professor Schafft, dem späteren ersten Schulleiter
Gustav Huhn u.a. zur Heimvolkshochschule umgebaut. Als Architekt
wird der dem Bauhaus nahestehende Prof. Otto Bartning gewonnen
, der vor allem durch den Wiederaufbau der Insel Helgoland
bekannt wurde. Die von Beginn an stark musisch-kulturelle
Ausrichtung der Bildungsarbeit ist vor allem auch Georg Götsch
zu verdanken, der unter anderem als erster die alten englischen
Kontratänze in Deutschland bekannt gemacht hat. |
Der Träger
der Bildungsstätte hat die Burg als wertvolles Objekt des
Denkmalschutzes weitgehend originalgetreu restauriert und sie
auf Erbpachtbasis von dem Land Hessen übernommen. Zur Burganlage
selbst gehören heute noch 8 ha Umland, die als Garten und als
Erholungsbereich für unsere Kursteilnehmer/innen dienen.
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Auf
BURG FÜRSTENECK können Sie auch Ihre eigenen Seminare, Tagungen
und Veranstaltungen durchführen. Mehr dazu erfahren Sie
unter dem Stichwort "infobox"
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