Fürstenecker Folk&TanzTage. Workshops auf BURG FÜRSTENECK: Kurse für Französische Volkstänze (Bourrée und Mazurka), kleine (keltische / böhmische) Harfe, diatonisches Akkordeon (Handharmonika), Werkstatt für Folk-Ensemble. Folk- und Tanz Tage.

 

12. Fürstenecker Folk&TanzTage

5. - 7. Februar 2010

Und das sind unsere Werkstätten:


   
"Tour de France" - Schwerpunkt Zentralfrankreich
Tanzworkshop mit Live Musik
Christiane Wehnert
Laurent Balabau
Andreas Neumann

Jedes Jahr nimmt die tänzerische Tour de France eine andere Strecke. Diesmal führt die Route in die Mitte Frankreichs (Berry, Auvergne, Bourbonnais,..). Wir tanzen insbesondere Bourrées aus diesen Regionen, mal im Zweier-, mal im Dreiertakt, zu zweit, zu dritt, zu viert. Und wir erleben die stilistischen Unterschiede der verschiedenen Bourrée-Gebiete. Gerne wollen wir euch auch einige Mazurkas der entsprechenden Gegenden zeigen. Darüber hinaus führen uns einige kurze Etappen an die Ränder Frankreichs (z. B. ins Elsass, die Pyrenäen oder die Bretagne).

Christiane Wehnert, Lörrach, machte in früher Kindheit ihre ersten Tanzschritte und später ihre ersten Unterrichtsversuche auf BURG FÜRSTENECK. Aus der Tanzbegeisterung entwickelte sich dann der Beruf als Gymnastiklehrerin. Seit sie vor Jahren französische Tänze kennen lernte, mag sie am liebsten "bal folks", mit Tänzen aus allen Gegenden Frankreichs und am besten noch ein oder zwei Polskas.

Laurent Balabau, Lörrach, ist in einer französischen Tanzfamilie groß geworden. Seit seinem siebten Lebensjahr tanzte er mit seiner Berrytanzgruppe auf allen möglichen Festivals in ganz Europa. Später kamen intensive Workshops mit irischen Tänzen und Balkantänzen dazu. Zurzeit gehört seine allergrößte Liebe den Tänzen aus der Gascogne, aber eigentlich tanzt er fast alles gerne.

Christiane und Laurent sind in den einschlägigen Tanzkreisen bekannt als begeisterte und mitreißende Tänzer mit großer Stilsicherheit.

Andreas Neumann, Frankfurt, spielt diatonisches Akkordeon. Er tritt seit vielen Jahren als Solist sowie mit verschiedenen Folkbands bei Bal Folk / Fest Noz im In- und Ausland auf und begleitet viele Tanzworkshops musikalisch.

   
Ensemble
für Einsteiger/innen mit allerlei Instrumenten
Theresia Hörl

"Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum.
Wenn viele gemeinsam träumen,
ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit."

Vielleicht kennt Ihr diese Worte des südamerikanischen Theologen Dom Helder Camara? Kennt Ihr auch das Gefühl: Mensch, jetzt übe ich schon zwei Jahre allein für mich Concertina oder Harfe oder … - jetzt würd´ ich ja gerne mal mit anderen zusammen spielen. Aber bin ich dafür schon "fit" genug auf meinem Instrument???

In diesem Kurs für Menschen mit Grundfähigkeiten auf ihrem Instrument (ab fortgeschrittene Anfänger mit ca. 1 - 2 Jahren Spielerfahrung) werden wir uns dem Wunder des Zusammenspiels widmen. Wie schaffe ich es, in einer Mischung verschiedener Klänge meinen eigenen nicht zu verlieren? Wie kann ich wieder in das Mitspielen hineinfinden, wenn ich mal "rausgeflogen" bin? Wie ergänzen sich die Klänge unserer Instrumente?

Im Kurs werden wir einfache Stücke aus verschiedenen Ländern und Stilrichtungen ausprobieren, uns rhythmisch fit machen und auch mal das Tanzbein zu unserer eigenen Musik schwingen. Notenkenntnisse sind manchmal hilfreich, aber nicht erforderlich. Möglich ist die Teilnahme mit Instrumenten, die in den Tonarten C / G und a-moll (evtl. e-moll) spielen können.

Theresia Hörl, spielt und unterrichtet seit vielen Jahren Harfe und leitet die private Musikschule der Klangwerkstatt Markt Wald. Sie studierte Musik- und Tanzerziehung und Rhythmik in Stuttgart und Salzburg.

   
Folk-Orchester - Ensemblekurs für alle Instrumente
traditionelle europäische Melodien neu arrangiert
Jan Budweis

Von Maultrommel bis Kontrabass sind alle Instrumente erwünscht (jedes Niveau, Grundkenntnisse auf dem eigenen Instrument sollten vorhanden sein).
Das gemeinsame "Grooven" und die Freude daran ist ein Kursschwerpunkt. Ein weiterer ist das Erarbeiten einfacher und abwechslungsreicher Arrangements, bei denen sich jede/r Teilnehmende mit den individuellen spieltechnischen Fähigkeiten einbringen kann. Hierbei sind Harmonisierung, rhythmische Begleitmöglichkeiten (auch für Melodieinstrumente) und kleine Improvisationen mögliche Themen. Orchesterarbeit und das Spielen in kleineren Gruppen können einander abwechseln. Notenkenntnisse sind hilfreich.

Jan Budweis, Berlin, Musiker und Instrumentenbauer, Studium in Rotterdam, spielt z. Z. Bandoneon bei "Sabor a Tango" und diatonisches Akkordeon bei "Budweis-Wunderlich-Trio" und "Ostkreuzcombo".

   
Harfe
für Anfänger/innen mit und ohne Vorkenntnisse
Sylvia Reiß
auf Anfrage auch mit Leihinstrument
(Gebühr: 30 €)

Dieser Kurs richtet sich an alle, die neugierig auf Harfe sind und dieses wunderschöne Instrument „hautnah“ erleben wollen, die zauberhaften Klänge selbst erzeugen möchten, um sich zusammen mit den anderen Kursteilnehmern auf eine Reise zu machen in die Welt der keltischen Musik und anderer Folkloremusik. Mit acht Fingern und ca. 30 Saiten werden wir miteinander die grundlegenden Spieltechniken und Handhaltungen anhand von interessanten und schönen Klangspielen erlernen. Die Spielfreude und das angstfreie Eintauchen in ein noch unbekanntes Instrument stehen im Vordergrund. Instrumente können auf Anfrage geliehen werden.

In diesem Kurs sind alle Neueinsteiger/innen richtig und auch an Anfänger/innen mit Vorkenntnissen, also jene, die bereits 1 bis 1 1/2 Jahre Harfe spielen. Weiter Fortgeschrittene können gut in den Ensemblekursen der Harfenistin Theresia Hörl oder auch von Jan Budweis betreut werden.

Sylvia Reiß, Buxtehude, hauptberufliche Musikpädagogin und konzertierende Harfenistin in unterschiedlichen Stilrichtungen und Formationen. Mehrere CDs.

Übrigens: Eine gute Harfe kann man sich auch selber bauen.
Unsere Harfenbaukurse leiten die netten und kompetenten Menschen von der Klangwerkstatt.
Und beachten Sie auch den Workshop "Harfe in der irischen Musik" bei Irish Folk auf Fürsteneck und "Harfe in der Alten Musik" bei der Etappe für Alte Musik auf BURG FÜRSTENECK

   
Diatonisches Akkordeon
für Anfänger/innen
Karsten Evers
auf Anfrage auch mit Leihinstrument
(Gebühr: 25 €)

In dieser Werkstatt werden die grundlegenden Kenntnisse über Aufbau, Haltung und Spielweise des Instruments vermittelt. An Hand einfacher Stücke werden das Melodiespiel, die Bassbegleitung im 2/4 und 3/4 Takt und die Koordination der Luftklappe geübt. Dieser Kurs ist vorgesehen für Einsteiger.

Karsten Evers, Eiterfeld, studierte u. a. Musikpädagogik, ist hauptberuflicher Dozent auf BURG FÜRSTENECK und spielte früher u. a. bei "Hampelmuse" und "Berliner Stadtmusikanten".

   
Diatonisches Akkordeon
Spiel- und Verzierungstechniken für unterschiedlich weit Fortgeschrittene
Oliver Stoffregen

Dieser Kurs richtet sich an Anfänger/innen mit Vorkenntnissen: Zumindest die Grundfertigkeiten auf dem diatonischen Instrument sollten vertraut sein, aber auch weiter fortgeschrittene Spielfähigkeit ist willkommen. Vermittelt werden Techniken zur Bearbeitung einfacher Musikstücke. Themen wie Melodieverzierungen, Balgarbeit und Begleitmöglichkeiten mit den Bässen werden behandelt und - je nach Fortschritt in der Gruppe - Möglichkeiten der Melodievariation und Akkordbegleitung gezeigt. Die Stücke werden in Noten und Tabulatur ausgeteilt, es wird jedoch auch das im Folkbereich traditionelle Erlernen der Melodie nach Gehör geübt.

Oliver Stoffregen, Darmstadt, Dipl. Sozialpäd., Musiker u.a. bei "Dudlhupf" und den "FrontStreetBoys". Betreibt das Akkordeon-Fachgeschäft "Diatonie" in Darmstadt. Langjährige Unterrichtserfahrung besitzt er aus zahlreichen Workshops.

   

Diatonisches Akkordeon - Bourrée-Werkstatt
für Fortgeschrittene ab mittlerem Spielniveau

Andreas Bothe

In dieser Werkstatt spielen wir Bourrées aus den verschiedenen Herkunftsregionen Frankreichs (wie Berry, Auvergne, Bourbonnais). Wie klingen diese „wirklich nach Bourrée“?

Es wird daran gearbeitet, die Stücke so zu spielen und ihnen den entsprechenden Drive und die Rhythmik zu geben, dass die Tänzer optimal unterstützt werden. Zwischen traditionellen Spielweisen und der Verwirklichung moderner Ideen steht die Tanzbarkeit immer im Vordergrund.

Dieser Kurs ist geeignet für Spieler/innen ab etwa mittleren Kenntnissen, d.h. einfache Melodien sollten sicher (ohne abzubrechen) gespielt werden können und die Koordination beider Hände kein Grundproblem mehr darstellen.

Andreas Bothe, Erlangen, spielt diatonisches Akkordeon und Percussion bei "Cassis" und unterrichtet seit vielen Jahren Akkordeon.

   
Diatonisches Akkordeon - ganzheitlich
hören-arrangieren-improvisieren-erfinden
für alle Niveaus außer Anfängern
Anne Niepold

Wenn Ihr Euch eine der folgenden Fragen schon mal gestellt habt und ein wenig jenseits des Anfängerstadiums seid, dann könnte Euch dieser Kurs interessieren:

  • Wie begleite ich jemanden (selbst wenn ich das Stück nicht kenne)?
  • Zusammenspielen? Ist das nicht nur was für weiter Fortgeschrittene?
  • Warum klingt das bei DEM so und bei MIR nicht?
  • Aber wie kann man das denn interessanter machen oder variieren?
  • Improvisieren? Das kann ich nicht! Wie denn auch?
  • Wie kann ich meine Technik verbessern?
  • Rhythmus? Gibt es da noch mehr als den Wechsel von Bass und Akkord?
  • Theorie? Da verstehe ich (leider) nichts von! Ist das nötig? Ist das schwer?
  • Komponieren? Das ist doch sicher nur für Könner?

Wir arbeiten an wenigen und eigentlich einfachen Stücken, aus denen wir so viel wie möglich "rausholen". Auch wenn wir z.T. traditionelle Melodien spielen, geht es nicht um bal-folk-Musik, und es ist auch kein Repertoirekurs! Ein bisschen spielen können reicht. Sonst sind keine theoretischen oder praktischen Vorkenntnisse nötig. Bitte mitbringen soweit vorhanden: was zu schreiben, Notenpapier, Aufnahmegerät, ggf. auch Metronom und Notenständer.

Anne Niepold, Brüssel, 1982 in Deutschland geboren, lebt in Belgien. Sie studierte Komposition & Arrangement, gibt seit Jahren diverse Workshops und internationale Konzerte mit vielen Gruppen & Stilen: deux accords diront (Eigenkompositionen), olla Vogala (Weltmusik), Hotel Terminus (Jazz), la Roza Enflorese (sephardische Lieder).  Sie gilt als „Neil Young des Akkordeons".

   
Gesamtleitung der Folk&TanzTage: Karsten Evers
in Kooperation mit
Oliver Stoffregen

Die

Fürstenecker Folk&TanzTage

beginnen am Freitag, den 5. Februar 2010, mit dem Abendessen um 18:30 Uhr
und enden am Sonntag, den 7. Februar 2010, gegen 13 Uhr nach dem Mittagessen.

Die Kurse gehen jeweils über den gesamten Zeitraum. Mit der Anmeldung müsst Ihr Euch daher bitte für einen Kurs entscheiden. Die Angabe eines alternativen Workshops - wenn denn einer für Euch in Frage kommt - ermöglicht es, Euch auch dann einen Platz zu reservieren, wenn Eure erste Wahl belegt ist oder aus irgendeinem Grund ausfallen muss.

KURSGEBÜHR 205 - 255 € (nach Selbsteinschätzung inkl. 100,26 € Ü/VP), Jugendliche 140 €
Diese Gebühr beinhaltet die Kosten für den Kurs, für die Unterkunft und die gute, auf Wunsch auch vegetarische Verpflegung.

Diese Informationen gibt es auch als Flyer zum Ausdrucken in einer Französische Volkstänze, folk aus Frankreich drucken PDF-Datei.
Ihr könnt uns unterstützen, indem Ihr sie weiter verteilt.

Außerdem gibt es eine Übersicht über alle Kurse im Bereich Folk, Musik und Tanz drucken Musik und Tanz.
Z.B. für die Rückseite des Flyers ;-)

WICHTIGE HINWEISE -bitte lesen!

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Bitte beachtet die Tanzleiterausbildung, die wir in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz Hessen anbieten. Mehr Infos gibt es hier.

 

 

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