![]() |
|
Wegweiser:
Home Musisch-kulturelle Weiterbildung |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
KursdetailsFortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Additive Tanzleiterausbildung "Internationale Folklore" Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Additive Tanzleiterausbildung "Internationale Folklore" A Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Additive Tanzleiterausbildung "Internationale Folklore" B1 Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Additive Tanzleiterausbildung "Internationale Folklore" B2 Fortbildungsreihe:
Additive Tanzleiterausbildung "Internationale Folklore" C Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Berufliche Kompetenz & Personale Entwicklung A Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Berufliche Kompetenz & Personale Entwicklung B Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Berufliche Kompetenz & Personale Entwicklung C Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Berufliche Kompetenz & Personale Entwicklung D Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Berufliche Kompetenz & Personale Entwicklung E Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Berufliche Kompetenz & Personale Entwicklung F Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Systemische Weiterbildung - "Auf den Punkt gebracht" B1 Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Systemische Weiterbildung - "Auf den Punkt gebracht" M1 Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Systemische Weiterbildung - "Auf den Punkt gebracht" M2 Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Systemische Weiterbildung - "Auf den Punkt gebracht" F1 Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Systemische Weiterbildung - "Auf den Punkt gebracht" F2 Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Systemische Weiterbildung - "Auf den Punkt gebracht" F3 Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Systemische Weiterbildung - "Auf den Punkt gebracht" Z Fortbildungsreihe:
Anerkennungsfähig für Konfliktkompetenz Kurs 374
Resonanzen der Musik des Mittelalters
Schisma! - Die mittelalterliche Musik der drei Päpste um 1400
15. Mai 2009
18.30 Uhr bis
17. Mai 2009
13.00 Uhr
Leitung: Ausschreibung [PDF-Flyer zum Download]
Mit den „Resonanzen Früher Musik des Mittelalters“beginnen wir eine neue Seminarreihe zur Musik des Mittelalters, die in den kommenden Jahren jeweils bestimmten historischen Ereignissen oder wichtigen historischen Zentren und dem Nachklang der damit verbundenen überlieferten mittelalterlichen Musik nachspüren wird. Die erste musikalische „Resonanz“ erleben wir mit der aufregenden Zeit des kirchlichen Schisma um das Jahr 1400.Zwietracht und Uneinigkeit, ob in religiösen Fragen oder auf politischem Parkett, führten im Mittelalter zu ständiger Abspaltung und Parteienbildung, gegenseitigen Exkommunikationen und verbitterter Gegnerschaft um die geistliche Führung: Wer war rechtmäßiger Hirte für die „Schafe“? Kaum ein Ereignis aber schuf tiefere Gräben zwischen den beteiligten Parteien, kaum eine Begebenheit war beherrschender und traumatischer für die mittelalterliche Gesellschaft als das große abendländische Schisma, die „Kirchenspaltung“ 1378 bis 1417. Zunächst wetteiferten zwei, später drei Päpste um die Vorherrschaft und nutzten nach allen Regeln der Kunst religiöse, ökonomische, militärische und politische Tricks, um ihre Positionen zu stärken und ihre „Mitbewerber“ zu verleumden. Es gab keine Regeln, nichts galt als heilig. Ein gewaltiger Kampf um Führerschaft und Macht wurde im Namen der Religion von starken Persönlichkeiten ausgefochten. Nichts würde jemals wieder so sein wie es einst war...
Im 14. Jh. erfuhr der Stand des Berufskomponisten und -musikers eine beachtliche Image-Aufwertung und Musik wurde zusehends in den Dienst der feierlichen Zurschaustellung von Macht gestellt. Jeder Papst bemühte sich, die besten Musiker seiner Zeit in seiner Kapelle zu versammeln, neue liturgische und weltliche Kompositionen für seinen Hof zu schaffen und damit die Rechtmäßigkeit seiner Herrschaft in ganz Europa auch musikalisch zu demonstrieren und zu festigen. Komponisten fügten sich diesen Bedürfnissen bereitwillig und wechselten regelmäßig die Seiten, je nachdem welcher Hof gerade die besten Bedingungen bot. Mit dem vorliegenden Kursprogramm folgen wir den Lebenswegen dieser Musiker und Komponisten und ihrer Arbeit. Die Teilnehmer/innen werden sich zunächst im Plenum treffen, um sich einen Überblick über die historische, politische und kulturelle Atmosphäre der Zeit zu verschaffen, in der das Schisma stattfand, und so eine einheitliche musikalische Grundlage für die Arbeit mit der mittelalterlichen Musik dieser Epoche zu erhalten. Danach werden die Gruppen für die drei päpstlichen Kapellen eingeteilt: Els Janssens, die sich der Römischen Kurie widmet mit einem virtuos verzierten späten Trecento-Repertoire; Uri Smilansky, der den Hof von Avignon anführt, der sich der Aufführung von Werken des komplexen Ars Subtilior-Stils annimmt; und Marc Lewon, der die beiden anderen schmähend den Blick der Pisa-Fraktion auf einen eben neu-entstehenden, schlichteren und „internationalen“ Stil lenkt – eine musikalische Richtung, die gegen Ende des Schismas an Fahrt gewinnt und schließlich in das Repertoire der sogenannten „burgundischen Chanson“ münden wird. Der Kurs wird wieder im Plenum schließen, und jede Fraktion wird die Ergebnisse ihrer Arbeit den anderen präsentieren – die drei Dozenten werden diese musikalische Vorstellung um einige Beispiele bereichern.
Der Kurs richtet sich in erster Linie an schon etwas erfahrene Musiker/innen, die ihr Instrument oder ihre Stimme einigermaßen sicher beherrschen. Notenkenntnisse in moderner Notation sind Vorraussetzung, vom Blatt spielen zu können, erleichtert die Kursteilnahme. Ein Teil des Repertoires wird vor Kursbeginn zur Verfügung gestellt. Besonders willkommen sind die eher „leiseren“ historischen, mittelalterlichen Instrumente, also Lauten, Fideln, Harfen, Flöten und Ähnliches…. und natürlich Gesangsstimmen. Aber auch mit modernen Instrumenten ist eine Teilnahme möglich. Die lauten Instrumente der „Alta Capella“, also Schalmeien, Dudelsack etc., sind hier leider weniger geeignet. Bitte machen Sie mit der Anmeldung unbedingt Angaben zu Ihrem Instrument und Ihren Spielerfahrungen. Im Zweifelsfall bitte anfragen. Alle drei Referenten sprechen deutsch. Uri Smilansky wird nach Absprache ggf. teilweise englisch unterrichten, um sich nuancenreicher ausdrücken zu können. Marc Lewon spricht auch englisch, Els Janssens auch fließend englisch, flämisch und französisch. Die drei Referenten gelten als Koryphäen in Theorie und Praxis der mittelalterlichen Musik.
Resonances of the early music of the Middle AgesSchism! Throughout Medieval history, political and religious arguments led to all kinds of segmentations, mutual excommunications and poisonous rivalry for pastoral authority. Still, none was more entrenched, all engulfing and traumatic as the Great Schism of the West 1378 – 1417. To begin with two, then three Popes vied for supremacy, using every religious, economic, military and political trick in the book to elevate their position and denigrate their competitors. Nothing was out of bounds, nothing sacred. A titanic struggle of power and personality was undertaken in the name of religion. Nothing would be the same again… The 14th-century saw a dramatic rise in the social standing of the professional composer and musician, as well as the integration of music as a status-enhancing cultural activity. Each Pope tried to attract the best musicians of the age to sing in his chapel, provide new liturgical and secular compositions, and propagate his legitimacy throughout Europe. Composers willingly obliged, switching allegiances and moving from court to court. In this course we will follow the tale of these musicians and their work. The group will at first meet to survey the historical, political and cultural atmosphere in which the Schism occurred, thus supplying a general and musical background for working with music of this period. It will then divide into three following the three Papal centres, with Els Janssens leading the Roman Curia and working on the late and florid Italian Trecento repertoire; Uri Smilansky heading the Avignonese faction, dealing with the performance of works in the complicated French Ars subtilior style; and Marc Lewon spurning both to lead the Pisan group, looking at the emerging new, simplified International style which gathered momentum towards the end of the conflict. The course will end with a unified group once more – each faction presenting it’s activities to the others, with further examples performed by the three teachers. dieser Kurs hat bereits stattgefunden Dieses Seminar weiterempfehlen zurück Seminar drucken |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||