17. Fürstenecker Bordunale

Kurs 17-33301 - TLA B2  | 
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17. Fürstenecker Bordunale

BordunMusikTage für Bordun- und andere Instrumente

In Kooperation mit Bordun e.V.

01. Januar 2017 18.30 Uhr bis 04. Januar 2017 13.00 Uhr
Kursgebühren:

345 - 395 € (inkl. Ü/VP),
241,50 € ermäßigter Preis / 207 € Jugendtarif bis 26 Jahre
Die Kursgebühr gilt grundsätzlich für Doppelzimmerbelegung.
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Kursbeschreibung:

Wie könnte man das Jahr schöner beginnen als mit der Fürstenecker Bordunale?! Neben den Instrumental- und Ensemble-Workshops lassen spontane Konzerte und Sessions, gemeinsames Tanzen und Singen, Klönen am offenen Kamin, ein Basar mit allem, was rund um die Musik den Besitzer wechseln soll usw., über das Workshop-Programm hinaus spannende Tage (und Nächte) erwarten. 

Flyer-Karte Fürstenecker Bordunale 2017

Karsten Evers

Dipl. Kulturpäd., Dipl. Ing., Soziotherapeut/Gestaltberater.

Von 1984 bis 2010 hauptberuflich Dozent für musisch-kulturelle Weiterbildung auf BURG FÜRSTENECK. Sprecher des Freundeskreises und Mitglied im Vorstand des Trägervereins von BURG FÜRSTENECK.

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Werkstätten

Drehleier für Fortgeschrittene

Der Kurs wendet sich an Drehleierspieler/innen mit mittleren bis fortgeschrittenen Kenntnissen. Der 4er-Schlag sollte beherrscht werden.
Wir werden uns damit befassen, Tanzrhythmen durch den Wechsel von unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten dynamisch zu gestalten. Der Effekt ist vor allem bei der Mazurka aber auch beim Schottisch gut anzuwenden. Dazu können bereits bekannte Stücke bearbeitet aber auch neue gelernt und rhythmisch arrangiert werden.

Für das Training der linken Hand werden wir auf der Basis von kleinen barocken Musikstücken verschiedene Verzierungstechniken lernen, üben und anwenden, die auch in der Tanzmusik genutzt werden können. 

Neben den gemeinsamen Übungen in der Gruppe soll auch Zeit für individuellen Einzelunterricht bleiben.

Friedrich Pitzschel

Musiklehrer, Instrumentenbauer und Musiker bei SPOC, seit vielen Jahren Drehleierlehrer für alle Niveaus.

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Schäferpfeife und französischer Dudelsackfür Anfänger/innen und Fortgeschrittene - auf Anfrage auch mit Leihinstrument (Gebühr: 30 €)

Dudelsackmusik ist Tanzmusik.

Wir arbeiten mit einfachen ein- und mehrstimmigen Liedern sowie typischen Tanzmelodien. Angepasst an das spieltechnische Niveaus der Teilnehmenden werden dabei neben den Grundlagen der Spieltechnik die traditionellen dudelsack-typischen Phrasierungen und Verzierungen vorgestellt und geübt. Auf die gerade für Dudelsackspieler wichtigen musikalischen Besonderheiten der Bordunmusik sowie auf die Korrespondenzen von zwischen Tanz und Interpretation wird intensiv eingegangen. Phasen von Einzel- und Gruppenunterricht wechseln sich ab, sodass auf die individuellen Voraussetzungen eingegangen werden kann.

In diesem Jahr soll neben diesen grundsätzlichen Aspekten des Dudelsackspiels der Schwerpunkt auf der Interpretation der verschiedenen Bourrée-Typen sowie auf der Gestaltung von neuen und traditionellen Schottisch-Melodien liegen. Das Spielvermögen und das notwendige Verständnis für das Aufspielen zum Tanz mit dem Dudelsack sollen in dem Kurs (weiter) entwickelt und abgerundet werden. Für Anfänger/innen bietet gerade dieser mehrtägige Kurs eine besondere Möglichkeit, eine solide Grundlage zu schaffen.

Voraussetzung: Funktionsfähiges Instrument mit halbgeschlossener Griffweise in G/C (Bordun in G). Leihinstrumente können auf Anfrage gestellt werden.

Tilman Teuscher

spielt und unterrichtet u.a. Drehleier und Dudelsack seit über 30 Jahren, u.a. mit den Gruppen Bordun, Squip!, Die Hayner, trad+, Studiomusiker, persönlicher Schwerpunkt Tanz und Tanzmusikinterpretation. Langjähriger Tanzleiter für deutsche und westeuropäische Tänze, Autor des Tanzbuches DER TANZBÄR 3, Verlag der Spielleute.

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Nyckelharpafür Anfänger/innen und Fortgeschrittene - auf Anfrage auch mit Leihinstrument (Gebühr: 50 €)

Die Nyckelharpa, auch Schlüsselfidel genannt, ist ein seit dem Mittelalter bekanntes, in letzter Zeit aber wieder entdecktes und u.a. von der Referentin weiter entwickeltes Instrument, bei dem die Saiten mit einem Bogen gespielt werden und die Tonhöhe durch eine Tastatur verändert wird.

Der Kurs richtet sich an Anfänger/innen und Fortgeschrittene. Erarbeitet werden einfache mehrstimmige Stücke unter besonderer Berücksichtigung der Bogentechnik.

Da die Referentin professionelle Nyckelharpa-Bauerin ist, wird sie ergänzend kompetent die Wartung und die Spieleinrichtung der Nyckelharpa erklären.

Hinweis: Bitte beachten Sie auch die "Internationalen Nyckelharpa-Tage auf BURG FÜRSTENECK", die "Europäische Nyckelharpa-Fortbildung".

Annette Osann

Dole, Frankreich, ausgebildete Geigenbauerin, seit 1998 Spezialisierung auf Nyckelharpabau. Musikerin auf Cello und Nyckelharpa vor allem mit Barockmusik. „Duo Arcangelo“ mit Juliette Thiebergien, Kammermusik mit Nyckelharpa und Orgel mit Elise Rollin, "Nyckelharpaquartett" mit Caterina Other, Jule Bauer und Susanne Brameshuber, Ensembles für Renaissance- und Barockmusik "Le Insolite Note".

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Bal Folk-Tanzmusik im Ensemblefür alle Instrumente ab mittlerem Spielniveau

Wer schon einmal erlebt hat, wie sich Musik in einem Ensemble entwickelt, wie sich die unterschiedlichen Instrumente Gehör verschaffen, sich ergänzen oder akustisch aneinander reiben, der kann den Zusammenklang im Ensemble wie neues Instrument verstehen.

Wer sein Instrument beherrscht und flüssig in den Tonarten C- und G-Dur und den parallelen Molltonarten A- und E-Moll spielen kann, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen. Die Instrumentenauswahl ist offen und kann über Drehleier, Akkordeon, Dudelsack, Geige, Gitarre, Bass, Schlagwerk und Blasinstrumente hinausgehen.

Der Ensemblekurs ist in mehrere Blöcke gegliedert. Es werden mehrstimmige Sätze erarbeitet, Methodik und Vielfalt beim Arrangieren von Stücken aus der traditionellen, westeuropäischen Folkmusik vorgestellt und gemeinsam tanzbare Musik einstudiert. Dabei erlaubt der mehrtägige Zeitrahmen intensive Kursarbeit. Der Ensemblekurs endet mit einem Höhepunkt, dem Bal Folk im großen Saal, bei dem bestens motivierte Tänzerinnen und Tänzer beim „abrocken“ unterstützt werden.

Roland Bach

Musiklehrer für Akkordeon und Drehleier. Akkordeon-Studium in Trossingen . Drehleier lernte er bei Valentin Clastrier. Spielt Musik vom traditionellen Folk über die Klassik bis hin zum Jazz. Drehleierbauer.

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Italienische Folkmusik im Ensemblefür diatonisches Akkordeon und alle anderen Instrumente, ab mittlerem Spielniveau

Italien ist ein Schmelztiegel vielfältiger Kulturen, aus denen sich im Laufe der Jahrhunderte die italienische Bevölkerung gebildet hat, mit ihren unterschiedlichen Liedern und Tänzen. Im Nord-Westen ist die Tanzmusik mit der französischen Tradition verwandt. Im Nord-Osten entdeckt man den Einfluss österreichischer Musik. Im Süden gab es lange Zeit einen intensiven Kontakt mit der arabischen Kultur. Hier finden wir obsessive Tänze wie die "Tarantella" und die "Tammurriata". 

Im Herzen Italiens, in der Emilia Romagna mit ihrer Hauptstadt Bologna, ist unser Referent, einer der führenden diatonischen Akkordeonisten Italiens, zu Hause. Die Emilia Romagna ist die Brücke zwischen Nord und Süd und der Treffpunkt ein Kulturen mit bemerkenswerter kulturellen Breite. Aus diesem reichhaltigen Repertoire wählen wir die Schwerpunkte des Workshops. Als Ausblick können wir auch Beispiele des italienischen Repertoires aus anderen Regionen kennenlernen und zu einer Ensemblemusik zusammenfügen. Musikalische Begegnungen mit dem schwedischen Ensemble in Anlehnung an das Projekt ChiumaFina (www.ciumafina.com) sind nicht ausgeschlossen.

Voraussetzung: Wir spielen vor allem in den Tonarten C-Dur, G-Dur, a-moll und ggf. auch e-moll. Alle Instrumente, die diese Tonarten spielen können und mindestens so beherrscht werden, dass Melodien schnell erlernt werden können, sind willkommen. Diatonische Akkordeons müssen in G/C mit mindestens 21 Tasten ohne Gleichtöner auf der Melodieseite und 8 Tasten im Bass sein. Die Unterrichtssprache ist Englisch (und ggf. Italienisch). 

Mehr unter: www.ciuma.com

Ciuma auf YouTube:
youtu.be/tSB1iVejTYc  youtu.be/BPX57nJPTPk  youtu.be/6vPtGnAPqIo  youtu.be/qS_bAVyoSao  youtu.be/jNoQmsGx9WE  www.youtube.com/watch?v=oC3rnnvwXTg

           

Stefano Ciuma Delvecchio

Italien, spielt seit 1988 diatonisches Akkordeon und ließ sich in Italien und Frankreich in vielen Stilrichtungen ausbilden. Seit 1991 spielt er mit seiner Band Bevano Est auf allen wichtigen Festivals Italien und international. Er gehört zu den führenden Solisten und Lehrern auf dem diatonischen Akkordeon in Italien. Mit Josefina Paulson  spielt er in dem Projekt ChiumaFina (www.ciumafina.com).

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Schwedische Folkmusik im Ensemblefür alle Instrumente, ab mittlerem Spielniveau

Willkommen bei der Werkstatt für traditionelle schwedische Musik, offen für alle Instrumente ab mittlerem Spielniveau. Der Schwerpunkt ist das Arrangieren schwedischer Folksmusik auf der Grundlage der traditionellen Art des Lernens nach Gehör (Noten stehen aber auch zur Verfügung). Wir experimentieren u.a. mit den Möglichkeiten, die Melodie im Arrangement hervorzuheben, und nähern uns den verschiedenen Grooves in den drei-Beat-Rhythmen der traditionellen schwedischen Musik. 

Musik ist für mich eine Form der Kommunikation, manchmal mit Tänzern, aber immer mit Menschen. Wenn man traditionelle Musik spielt, ist man Teil in einer Kette von Geschichtenerzählern, die viele hundert Jahre in der Geschichte zurück geht, und uns Einblicke gewährt in Gedanken, Gefühle und Herzen von Menschen seit Generationen ... uns darin aber auch uns selbst wahrnehmen lässt. Es kann wirklich magisch sein, und ich freue mich darauf, diese Erfahrung gemeinsam mit Euch suchen. 

Willkommen sind alle Instrumente, die so beherrscht werden sollten, dass sicheres Melodienspiel auf mittlerem Niveau möglich ist. Musikalische Begegnungen mit dem italienischen Ensemble in Anlehnung an das Projekt ChiumaFina (www.ciumafina.com) sind nicht ausgeschlossen. Die Unterrichtssprache ist Englisch.

Josefina Paulson

Schweden, studierte Musik mit dem Hauptinstrument Nyckelharpa am Eric Sahlström Institut in Tobo und der Royal Academy of Music in Stockholm. Sie gewann mehrere Preise und ist schwedischer „Riksspelman“. Verwurzelt in der musikalischen Tradition ist sie offen für andere Einflüsse und für die kreative „Verjüngung“ der Interpretationen. Mit Ciuma Delvecchio spielt sie in dem Projekt Ciumafina (www.ciumafina.com).

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