8. Hessische Schülerakademie für Mittelstufe

Kurs 18-13302  | 
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8. Hessische Schülerakademie für Mittelstufe

Jahrgangsstufen 7 - 9

24. Juni 2018 17.00 Uhr bis 03. Juli 2018 19.30 Uhr
Gesamtleitung: Ferenc Kréti und Benedikt Weygandt
Kursgebühren:

525 € inkl. Ü/VP
Die Kursgebühr gilt grundsätzlich für Doppelzimmerbelegung.
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Kursbeschreibung:

Du hast Lust auf

  • Lernen und Leben mal in einer ganz anderen Umgebung?
  • eine spannende Vertiefung und Erweiterung des normalen Unterrichtsstoffes?
  • Wahrnehmung und Entwicklung deiner Fähigkeiten?
  • Zusammenarbeit und Austausch mit ebenso begeisterungsfähigen Jugendlichen sowie Hochschullehrenden?

Dann ist die 8. Hessische Schülerakademie für Mittelstufe (Jahrgangsstufen 7-9) genau das richtige für Dich!

Die Kurse werden von erfahrenen Hochschullehrenden sowie Dozierende außerschulischer Institutionen betreut. Gefördert werden fachwissenschaftliche Aspekte sowie logisches Denken und Kreativität. Am Ende steht eine Präsentation, zu der Eltern und Gäste eingeladen sind. Die Ergebnisse der Akademie fließen ferner in eine wissenschaftliche Dokumentation ein. Über die Teilnahme an der Akademie erhältst Du eine Bestätigung.

Voraussetzung für die Bewerbung ist eine schriftliche Empfehlung der Schule sowie ein eigenständig formuliertes Motivationsschreiben, welche bei der Anmeldung eingereicht werden. Weitere Informationen dazu findest du online unter hsaka.de.

Ferenc Kréti

Dozent für Kulturelle Bildung. Studium Lehramt an Sonderschulen und Kulturelle Bildung an Schulen. Theaterausbildung am TUT Hannover und Franki Anderson (GB). Fortbildungen in systemischer Beratung und Mediation. Arbeitet freiberuflich mit seinem Label "TheaterLabor Art Productions" als Schauspieler, Theaterpädagoge, Regisseur und Produzent für nationale und europäische Projekte sowie als Berater mit Schwerpunkt Entwicklung und Kreativität.  www.theaterlabor-artproductions.com

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Benedikt Weygandt

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Mathematikdidaktik der Freien Universität Berlin, Doktorand an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

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Hauptkurse

BiologieEine digitale Expedition ins Tierreich – Mit Tablets & Co. die Verhaltensweisen von Tieren erforschen

Im Verhalten der Tiere stecken viele Geheimnisse – einem Teil davon wollen wir näher auf den Grund gehen. Über Beobachtungen und Experimente, mit Zeitraffer- und Stopp Motion-Filmen, digitalen Protokollen und Simulationen können wir z. B. die Nachtaktivität von Fauchschaben, die Nahrungsvorlieben von Achatschnecken, das Sozialverhalten von Ameisen, Asseln und vielen weiteren Tieren in und um die Burg erforschen. Ausgerüstet mit freilandbiologischem Exkursionsmaterial, iPads und digitalen Sensoren nehmen wir die Tierwelt verschiedener Ökosysteme unter die Forscherlupe und widmen uns dann ausgewählten Tieren in eigenen Forschungsprojekten.

Dr. Monique Meier

Mitarbeiterin in der Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX des Instituts der Didaktik der Biologie, Universität Kassel.

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Marit Kastaun

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Didaktik der Biologie, Universität Kassel.

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ChemieChemie ist nicht alles – aber alles ist Chemie! Chemie in Umwelt und Alltag

Chemie begegnet uns in allen Lebensbereichen: Von Treibhausgasen und dem Ozonloch über Photosynthese, Düngemittel und Erdöl bis hin zu Farben und Reinigungsmitteln… Möchtest Du anschauliche Einblicke in all diese Themen haben und magst zudem gerne Knobelaufgaben und Kreativität? Dann bist Du bei uns genau richtig – wir freuen uns auf Dich!

Dr. Nina Harsch

Forschung, Transfer und Weiterbildung, Zentrum für Lehrerbildung,

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

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Prof. Dr. Günther Harsch

Institut für Didaktik der Chemie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

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PhysikRobotik

Roboterarme spielen in der Industrie eine enorm wichtige Rolle. Aber wie steuert man einen solchen Arm? Schließlich soll der Werkzeugkopf in eine bestimmte Position gebracht werden, um dort die gewünschte Arbeit verrichten zu können. Und auch auf dem Weg in diese Position soll es keine Unfälle geben.

Im Kurs werden wir diesem Problem anhand des Roboterarms Lynxmotion® AL5D zu Leibe rücken und lösen. Anhand typischer Aufgaben wie dem Greifen und Versetzen von Objekten wollen wir uns die hierzu nötigen Kenntnisse aus der Mechanik und der Mathematik aneignen und anwenden. Langweilige Rechenarbeiten werden wir dabei dem Computer überlassen. Aber können wir mehrere Arme auch dazu bringen, zur Musik einen choreographierten Tanz darzubieten?

Prof. Dr. Harald Löwe

Dozent für Mathematik an der Technischen Universität Braunschweig und Direktor des Schülerlabors „Mathe-Lok“.

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Asmaa Darraz

Lehrkraft im Vorbereitungsdienst, Fachkombination Mathematik und Physik

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MathematikDie Evolution des Vertrauens – Wie man zwischenmenschliches Verhalten mathematisch verstehen lernt

Ist Schummeln erlaubt – solange man nicht erwischt wird? Hängt das Gewinnen bei Schere-Stein-Papier wirklich nur vom Zufall ab? Warum lohnt es sich, an roten Ampeln zu warten? Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der jeder versucht, das Beste für sich herauszuholen?

Eine schöne Beschreibung der Spieltheorie lautet „Im Spiel versucht jeder, schlauer zu sein als die anderen. Die Spieltheorie untersucht, was herauskommt, wenn das alle versuchen.“ (C. Rieck)

In diesem Mathematikkurs wollen wir nun versuchen, unser zwischenmenschliches Verhalten mathematisch zu beschreiben und begeben uns dazu in ein spannendes mathematisches Gebiet mit vielen Anwendungen – u. a. in Wirtschaftswissenschaft und Evolutionstheorie. Neben vielen Spielen gibt’s auch einen Exkurs in die Psychologie, wo wir der Frage nachgehen, warum wir Menschen uns manchmal „mathematisch unlogisch“ verhalten – und in welchen Situationen dieses Verhalten dennoch vorteilhaft sein kann.

Benedikt Weygandt

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Mathematikdidaktik der Freien Universität Berlin, Doktorand an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

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Maximilian Bieri

Doktorand der Mathematik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, Jugend-Volleyballtrainer, abgeschlossene Jugendleiterausbildung.

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Lena Walter

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mathematik der Freien Universität Berlin

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Kunst und KulturUNCERTAIN STATES – eine performative Installation über Zustände, Staaten und mich

Ich warte auf die U-Bahn, Bilder und Kurznachrichten auf dem Monitor erzählen von Ereignissen der Welt, Bilder fliegen mir um die Ohren, ich sende Fotos per WhatsApp an meine Freunde, aktuelle News aus meinem Netzwerk werden ausgetauscht. „Was geht“? fragt mich ein Mitschüler im Vorbeigehen.

Tja…was geht…?!? Wie will ich das ausdrücken … und was eigentlich? Wo stehe ich überhaupt gerade in bzw. mit der „Welt“???

Im Kurs uncertain states gestalten wir einen Raum als performative Installation mit Theater, Tanz, Dialogen, Fotos, Bildern, Texten, Musik und Objekten. Wir nutzen bekannte und unbekannte Wege und Formen des Ausdrucks, erlauben uns neue Sichtweisen, als Anlass für vielfältige Auseinandersetzung und neue Erkenntnisgewinne. Und wir laden ein Publikum ein für überraschende Begegnungen. In einem internen geschützten Akademie-Blog werden wir mit ausgewählten Themen nach außen treten…

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Kurs sind neben großer Offenheit und Experimentierfreude, gute Kenntnisse in mindestens einem der genannten Bereiche, die in der Bewerbung deutlich gemacht werden.

Ferenc Kréti

Dozent für Kulturelle Bildung. Studium Lehramt an Sonderschulen und Kulturelle Bildung an Schulen. Theaterausbildung am TUT Hannover und Franki Anderson (GB). Fortbildungen in systemischer Beratung und Mediation. Arbeitet freiberuflich mit seinem Label "TheaterLabor Art Productions" als Schauspieler, Theaterpädagoge, Regisseur und Produzent für nationale und europäische Projekte sowie als Berater mit Schwerpunkt Entwicklung und Kreativität.  www.theaterlabor-artproductions.com

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Jungyeon Kim

Choreographin und Tanzpädagogin, Masterabschluss in Choreographie (Korea National University of Arts) sowie in Zeitgenössischer Tanzpädagogik (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main).

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Wahlkurse

Von Löwen und Piraten - Kammermusik

Was wären die großen Filmklassiker ohne ihre Musik? Langweilig! Und ebenso unvorstellbar wäre eine Schülerakademie ohne Musik. 

Im Kurs werden verschiedene Werke aus dem Bereich der Filmmusik angeschaut und eingeübt. Dabei kommen aber auch klassische Ensemblestücke für jegliches Instrument nicht zu kurz.

Falls du ein Instrument spielst und Freude am gemeinsamen Musizieren hast, bist du herzlich willkommen, um Simba, Jack Sparrow und vielen anderen Leben einzuhauchen.

Rüdiger Kling

Diplom-Theologe, Lehrkraft für Mathematik, Ethik, Religion und Informatik, Dirigent mehrerer Orchester und Ensembles im Kreis Offenbach und Instrumentallehrer

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Chor

Singen macht Spaß! Im Chor können wir von Bachchorälen bis zu modernen Popsongs und Filmmusik verschiedene Genres erarbeiten. Ich bin auch offen für Eure musikalischen Wünsche und Interessen! Bei Popsongs werden wir rhythmische Elemente wie Becher oder Bodypercussion sowie viel Bewegung einsetzen. Bei klassischen Werken werden wir stilgerechte Interpretationen und musikalische Parameter wie Artikulation, Intonation, Dynamik, Aussprache und Ausdruck erarbeiten.

Für den Kurs ist es aber nicht notwendig, Chorerfahrung zu haben – Noten lesen zu können wäre jedoch hilfreich. Die einzige Voraussetzung ist, dass ihr Freude am gemeinsamen Singen und Motivation für intensive und interaktive Proben mitbringt! Ich freue mich auf Euch!

Lisa Ochsendorf

Erstes Staatsexamen in Musik und Französisch (Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Hauptfach Klavier, Schwerpunkt Chorleitung), Chorleiterin des Chores der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, aktuell Studium Master Liedgestaltung und Master Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

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Stencil Art

Stencil Art – oder auch Schablonen-Kunst – nimmt eine besondere Stellung innerhalb der Kategorie Street Art, der Kunst im öffentlichen Raum, ein. Wer Stencil Art betreibt, nutzt Schablone und Sprühdose. Auf manch einen mag dies nicht wie Kunst wirken, da man nur ‚abpaust‘, dennoch sind die bekanntesten Street Artists wie Banksy oder Blek le Rat Stencil Artists. Schon seit den 2000ern ist folglich die ‚ungeliebte kleine Schwester‘ der Graffiti Art über diese hinausgewachsen. Stencils bieten den Rahmen für eine klare und abwechslungsreiche visuelle Sprache, die besonders dann ungemein nützlich ist, wenn man ein hochpolitisches Argument vermitteln will. Es ist ein ständiges Bemühen der Künstler mit ihren Stencils die Aufmerksamkeit auf sozioökonomische und politische Themen zu lenken. Im Wahlkurs „Stencil-Art“ setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem gleichnamigen Sub-Genre der Street-Art auf verschiedenen Wegen auseinander. Dabei werden allgemeine Fragen Ausgangspunkt für die weitere theoretische Vertiefung ebenso wie den praktischen Anteil dieses Wahlkurses geben: Was ist Stencil Art? Wie ist Stencil Art historisch entstanden? Welche Künstler benutzen diese Technik und warum?

In der theoretischen Vertiefung werden sich die Schülerinnen und Schüler ebenso mit dem künstlerischen Potenzial dieser noch sehr jungen Kunstbewegung auseinandersetzen, gleichzeitig aber auch die omnipräsente Diskrepanz (oder auch Symbiose) von Kunst und Straftat diskutieren. Darüber hinaus wird die Kritikfähigkeit ebenso wie das eigene Urteilsvermögen über politische, gesellschaftliche und sozioökonomische Themen trainiert. In letzter Instanz fördert der Kurs die Teilnehmenden im ethischen Reflektieren, da, wie oben angeführt, ein Hauptbestandteil des Kurses daraus bestehen wird, über die Welt der Stencil Art und der eigenen Position in ihr nachzudenken.

Sophie-Charlotte Opitz

Sophie-Charlotte Opitz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Schwerpunkt Visuelle Kultur des Instituts für Kunstpädagogik, Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Neben ihrer Promotion zur Ästhetik konzeptueller Kriegs- und Konfliktfotografie, ist sie in verschiedenen Forschungs- und Studiengruppen aktiv, in denen sie zu Bild- und Fototheorie, Memory Studies, Kunstvermittlung und Ästhetik forscht.

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Wie uns die Zeit bewegt - wie wir die Zeit bewegen!

Wie sahen Tänze im Mittelalter aus? Gibt es ein Duell ohne Körperkontakt? Und warum schaffte es Parkour, eine der beliebtesten Sportarten der heutigen Zeit zu werden?

Gemeinsam werden wir eine Reise durch die Zeit wagen und diesen Fragen auf den Grund gehen. Dabei werden wir die verschiedensten Bewegungsformen ausprobieren – brandaktuell oder aus längst vergessenen Zeiten. Egal, ob Kontratanz, Parkour oder Akrobatik, hier wird für alle etwas dabei sein. Macht euch gefasst auf eine abwechslungsreiche Zeit, die euch mit Spaß und Sport einen ganz neuen Blick auf die Geschichte unserer Bewegung gibt.

Victoria Möller

Erstes Staatsexamen im Lehramt an Gymnasien in den Fächern Mathematik und Sport. Jugend- und Kinder-Tanztrainerin, Kinder- und Leistungs-Leichtathletik-Trainerin

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DebattierenSchweigen ist Silber, Reden ist Gold - vom Denken, Reden und Überzeugen

Obama kann es. Edmund Stoiber konnte es…äh…manchmal nicht so…äh…gut. Und Martin Luther King Jr. hat damit ein ganzes Land verändert: Reden. Schon die alten Griechen wussten: Reden kann man lernen! Und nicht nur das: Reden macht auch Spaß. Deswegen wollen wir in unserem Kurs genau das tun: mit- und gegeneinander reden. Wir üben Spontaneität, Kreativität und Überzeugen, denken um die Ecke und manchmal auch wieder zurück – und das alles natürlich immer untermalt von der passenden Gestik. Mit Schlagfertigkeit und ohne doppelten Boden geht es gleich in die Debatten und Übungen. Und danach gibt es immer intensives Feedback und damit die Chance, sich im Reden zu erproben und zu verbessern.

Daniil Pakhomenko

Lehrer an der Internatsschule Schloss Hansenberg, Trainer für Argumentation und Rhetorik, Chefjuror der Deutschen Meisterschaft im Debattieren 2015, zahlreiche Auszeichnungen im Debattieren.

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Marcel Giersdorf

Redenschreiber und Grundsatzreferent für Kommunal- und Landespolitiker, Deutscher Meister im Debattieren 2007 und Bester deutscher Redner 2007.

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Dokumentation

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Kursgebühr

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