22. Fürstenecker Folkwerkstatt

Kurs 16-33303 - TLA B2  | 
hat schon stattgefunden

22. Fürstenecker Folkwerkstatt

Tage für moderne Folk- und Bordunmusik

26. Mai 2016 15.00 Uhr bis 29. Mai 2016 13.00 Uhr
Kursgebühren:

330 - 380 € (inkl. 192,00 € Ü/VP),
205 € Ermäßigter Preis
Die Kursgebühr gilt grundsätzlich für Doppelzimmerbelegung.
weitere Infos zu den Kursgebühren

Wichtiger Hinweis:

Dieser Kurs hat bereits stattgefunden. Wenn Sie Interesse haben, an einem späteren Kurs zum gleichen oder einem ähnlichen Thema teilzunehmen, klicken Sie unten auf "Interessentenliste", füllen das Formular aus und wir informieren Sie, sobald der Kurs angeboten wird.

Kursbeschreibung:

Anerkannt: Alle Kurse der Fürstenecker Folkwerkstatt sind für Tanzleiterausbildung B2 anrechenbar.

Spontane Konzerte und Sessions, gemeinsames Tanzen oder Singen, Klönen am offenen Kamin und eine einzigartige Atmosphäre lassen spannende Tage (und Nächte) erwarten.
In diesem Jahr hält die Folkwerkstatt zudem einige Neuerungen hinsichtlich der Workshop-Themen bereit, allen voran einen Gesangs-Kurs und eine stärkere Fokussierung des „Bal Folk“-Ensembles auf das Arrangement. An zwei Nachmittagen zwischen 14 und 16 Uhr bieten die Referent/innen zudem mehrere parallele Kurz-Workshops an, von der Bodypercussion bis zum richtigen Groove im 6/8-Takt.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Werkstattwunsch und bei der Anmeldung zu Ensemble-Kursen auch Ihr Instrument an. Die gleichzeitige Belegung von zwei Werkstätten ist nicht möglich. Die Angabe eines alternativen Workshops ermöglicht es, Ihnen auch dann einen Platz zu reservieren, wenn Ihre erste Wahl belegt ist oder aus irgendeinem Grund ausfallen muss.

Werkstätten

Fiddle von Irland nach Europa

Gemeinsam werden wir in diesem Workshop auf unseren Streichinstrumenten einen Querschnitt durch die Musiktraditionen Europas wagen, angefangen bei traditionellen und modernen irischen Tunes, über französische Melodien bis zur Praxis des schwedischen „Spelmanslag“. Dabei geht es uns einerseits um das Kennenlernen und die Verfeinerung geigentypischer Ornamente und andererseits um das Herausfinden grundlegender Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Musiken der jeweiligen Kulturkreise. Zusätzlich werden wir anhand der Stücke, die wir im Kurs spielen, Fragen zu Bogentechnik, Körperhaltung und Intonation klären, aber auch effiziente Übe-Strategien erarbeiten. Eine Kooperation mit dem Ensemblekurs von Sabrina Palm ist möglich.

Voraussetzungen: Unterrichtet wird im Kurs vornehmlich nach Gehör (wenn möglich bitte ein Aufnahmegerät mitbringen), aber keine Angst, Noten sind auch vorhanden. Solide Grundlagen des Spiels auf den jeweiligen Instrumenten sollten vorhanden sein.
Willkommen sind: Geiger/innen, nach Absprache auch Cellist/innen und Nyckelharpa-Spieler/innen. Bitte geben Sie bei der Online-Anmeldung im Feld "Bemerkungen" an, welches Streichinstrument Sie spielen.

Folk-Ensemble für Einsteiger/innen

So ganz perfekt beherrschen Sie Ihr Instrument noch nicht? Das Zusammenspiel ist noch nicht ganz vertraut? Dieses Folk-Ensemble ist genau das Richtige für Sie. Wir beschäftigen uns mit europäischer Tanzmusik, z.B. aus Frankreich, Belgien oder England. Der Spaß an der Musik und die Freude am Ensemblespiel stehen dabei im Mittelpunkt. Es geht darum, die Fähigkeiten der einzelnen Teilnehmer/innen zu einem guten Ensemble zusammenzubringen, aber auch ein paar notwendige musiktheoretische Hintergründe werden vermittelt. Die Details finden wir gemeinsam. Eine Kooperation mit dem Workshop von Barbara Hintermeier ist möglich.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse auf dem eigenen Instrument. Wir spielen einfache bis mittelschwere Melodien und Begleitungen.
Willkommen sind: Alle Streichinstrumente, Akkordeon, Konzertina, (Quer)-Flöten, Rohrblattinstrumente usw. in G/C sowie Begleitinstrumente. Im Zweifel bitte nachfragen. Bitte geben Sie bei der Online-Anmeldung im Feld "Bemerkungen" an, welche/s Instrument/e Sie spielen.

Sabrina Palm

hat Betriebswirtschaft, Kommunikationsforschung und Musikwissenschaft studiert. Nach mehreren Stationen u.a. in der Öffentlichkeitsarbeit war sie mehrere Jahre im Bereich Digitale Medien beim Sender phoenix/ZDF tätig und währenddessen Mitglied der „Social Media Steering Group“der Eurovision Broadcasting Union (EBU). Sie arbeitet als freie Trainerin und Beraterin für Digitale Medien sowie als Musikerin.

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Bal Folk -Ensemble: Tanzmusik und Arrangement

„Bal Folk“ ist der französische Begriff für Tanzveranstaltungen mit Live-Musik. Und zum Tanz aufspielen, das ist eine der großartigsten Aufgaben für Musiker/innen: Die Tänzer/innen sind nicht nur abgelenkt von der Suche nach den richtigen Schritten, sie müssen auch noch aufpassen, niemanden anzurempeln und dann das Lächeln nicht zu vergessen!
Wir Musiker/innen können eigentlich machen, was wir wollen! Ein paar Dinge sollten wir dennoch beachten: Gute Tanzmusik sollte u. a. im richtigen Tempo und schwungvoll gespielt werden und unmittelbar „in die Beine gehen“. Und wir wollen mit abwechslungsreichen Arrangements den Hintergrundcharakter entstauben, so dass sie auch für konzertante Ohren ein Genuss wird.
Anhand traditioneller und neuer Tanzstücke von Frankreich bis Skandinavien soll es um den unverkrampften, gemeinsamen Musizierspaß gehen. Einige Stücke werden wir evtl. auch mit dem Lieder-Workshop (Sammlung von Achille Millien) gemeinsam vorbereiten. Jede/r kann sich mit ihren/seinen Qualitäten und Talenten in den Ensembleklang einbringen.

Voraussetzungen: Eine grundsätzliche Beherrschung des Instruments wird bei diesem Kurs erwartet. Notenlesen ist erforderlich.
Instrumente: Akkordeon, Dudelsack, Drehleier, Harfe, Gitarre, Mandoline, Geige, Nyckelharpa, Flöte, Bass und andere. Bringen Sie auch gerne auch Ihre eventuellen „Zweit-Instrumente“ mit! Achtung: Bei der Anmeldung (online im Feld "Bemerkungen") bitte unbedingt das Instrument (bei Bordun- und transponierenden Instrumenten auch die Tonart) angeben.
Material: Es gibt ein umfangreiches Kursheft, aus dem wir spielen.
Bitte mitbringen: Notenständer und Bleistift!

Johannes Mayr

www.nyckelharpa.info

Musiker und Instrumentenbauer (Nyckelharpa), seit mehr als 20 Jahren als Folk-Musiker aktiv mit Akkordeon, Nyckelharpa (Schlüsselfidel), Orgel, Kontrabass und Gesang. Musiker bei Duo Cassard, DÁN, La Marmotte, sowie Solo-Programm mit Eigenkompositionen. Absolvent der Europäischen Nyckelharpa-Fortbildung.

  

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Folklieder singen und begleiten (nach der legendären Sammlung von Achille Millien)

Ende des 19. Jahrhunderts veröffentlichte Achille Millien seine sehr umfangreiche Liedersammlung „Chansons populaires du Nivernais et du Morvan“, eines der wichtigsten Werke französischer Volkslied-Kultur. Die Sammlung ist gegliedert in verschiedene Genres mit unter anderem folgenden Sujets: Abschied, Liebe, Schäfer/Schäferin ...und die pikanten Galanterien, anzügliche Lieder mit Niveau und eindeutiger Zweideutigkeit. Zahlreiche Bands, vor allem aus dem französischsprachigen Ausland, nutzen dieses Werk als Inspiration und historische Quelle für ihre Konzerte und CD-Einspielungen.
Wir werden uns im Kurs so manches Lied dieser Sammlung vorknöpfen, die Aussprache des Französischen kennenlernen und die zu den Melodien passenden Harmonien finden, um uns dann selber beim Singen auf Gitarren, Mandolinen und anderen Harmonieinstrumenten begleiten zu können. Dies ist ein Gesangskurs sowohl für alle, die gerne singen als auch für Sänger/innen, die mehr erfahren wollen über die Möglichkeiten der Liedbegleitung auf ihrem Instrument.

Voraussetzungen: Lust zu singen, Treffsicherheit beim Nachsingen vorgegebener Töne, Furchtlosigkeit vor der Aussprache des Französischen. Wer möchte, bringe gerne seine Begleitinstrumente mit.

Christoph Pelgen

seit 1993 selbständiger Musiker (Bands u.a.: La Marmotte, Casards, die Croonies, Schöneweile, Ex-Adaro) und Dudelsacklehrer. Musiker bei über 60 CD Produktionen.

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Diatonisches Akkordeon für Anfänger/innen mit Vorkenntnissen

Gemeinsam bauen wir unsere spielerischen Fähigkeiten aus. Neben der Festigung der Grundlagen werden Techniken zur Bearbeitung einfachster Stücke vermittelt: Melodieverzierungen, Balgarbeit und Begleitmöglichkeiten mit den Bässen. Die Stücke werden in Noten und Tabulatur ausgeteilt, es wird jedoch auch das im Folkbereich traditionelle Erlernen der Melodie nach Gehör geübt.

Voraussetzungen: Grundfertigkeiten auf dem diatonischen Akkordeon.

Diatonisches Akkordeon für Fortgeschrittene

Einfache Tanzmelodien sind oft kurz und leben durch ständige Wiederholungen. Um sie beim Aufspielen zum Tanz abwechslungsreich und spannend zu gestalten, gibt es viele Möglichkeiten, die wir erlernen wollen: z.B. rhythmische Gestaltungsvarianten der rechten und linken Hand, das Akkordspiel auf der Diskantseite und Phrasierungs- und Verzierungstechniken. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Erarbeiten von Variationen bis hin zu kleinen Improvisationen. Ziel ist, dass Sie mit den erlernten Fertigkeiten kreativ und spielerisch umgehen können, wobei sich jede/r entsprechend ihrer/seinen individuellen Möglichkeiten in das Zusammenspiel integrieren kann.

Jan Budweis

Musiker (diatonisches Akkordeon, Bandoneon) und Holzblasinstrumentenbauer. Er studierte am Konservatorium in Rotterdam und spielte in mehreren Folk- und Tango-Bands.

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