Burg Aktuell

Herzlich Willkommen, Matthias und Caroline

Die Burg begrüßt neue Programmbereichsleitungen in der Kulturellen und Gesellschaftspolitischen Bildung

Liebe Freundinnen und Freunde der Burg Fürsteneck,

mein Name ist Matthias Feuerstein und ich bin seit 01.03.22 „der Neue“ im Kreise der Programmbereichsleitungen und darf die Gesellschaftspolitische Bildung der Akademie in Zukunft mitgestalten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Team des Hauses sowie auf bereichernde Kontakte in einem breit aufgestellten Netzwerk erfahrener Referentinnen und Referenten. Bei den thematisch vielfältigen Seminaren und Bildungsurlauben hoffe ich auf spannende Begegnungen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, welche die Burg als einen Raum von erfahrungsbasiertem Lernen, Kreativität und Freiheit kennenlernen oder wiederentdecken. Kommen Sie gerne in den nächsten Wochen und Monaten auf mich zu und lassen Sie uns näher ins Gespräch kommen.

Aufgewachsen bin ich im Landkreis Fulda, genauer gesagt in Poppenhausen am Fuße der Wasserkuppe. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften, der Sozialen Arbeit und des Sozialen Managements bin ich gemeinsam mit meiner Familie auch wieder hierher zurückgekehrt. Das war in meiner Biografie keine Selbstverständlichkeit, was das Thema der Bildung im ländlichen Raum für mich so persönlich macht. In der Gesellschaftspolitik bringe ich insbesondere praktische Erfahrungen durch mein Tätigwerden im Kommunalen Bildungsmanagement sowie als Referent für Kinder- und Jugendbildung mit.

Ich finde es spannend gemeinsam mit anderen Engagierten über neue Formen demokratischer Bildung und Zielgruppenansprache nachzudenken. Teilhabe und Nachhaltigkeit stellen aus meiner Sicht zwei ganz zentrale Zukunftshemen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens dar, welche es in der Bildungsarbeit aufzugreifen gilt. Ich glaube, dass die Burg Fürsteneck hierfür einen idealen Ort darstellt und freue mich auf das, was kommt!

Herzliche Grüße
Matthias Feuerstein

Und auch ich freue mich, mich euch als neues Teammitglied der Burg und als Programmbereichsleiterin Kultur vorzustellen. Inzwischen ist ein halbes Jahr vergangen, seit ich die Stelle übernommen habe. So lange hat es aber nicht gedauert, um hier anzukommen. Das tolle Team, dieser einzigartige Arbeitsort und die abwechslungsreiche Landschaft haben es mir nicht schwergemacht. Besonders inspirierend ist die inhaltliche Vielfalt der Burg, die dank des Engagements meiner Kolleginnen, Kollegen und vieler Menschen vor und mit uns entstehen konnte und sich weiter entwickeln wird – eine jahrzehnteüberspannende Geschichte, die verbindet.

Ich komme aus der bildenden Kunst, mit einem raumbezogenen Schwerpunkt – aus den Bereichen Installation, Performance und aus dem Tanz. In den vergangenen Jahren habe ich in Saarbrücken gelebt, mich im Völklinger S_A_R Projektbüro von Prof. Georg Winter künstlerisch entfaltet, als Quereinsteigerin im Unterricht von Kindern gelernt und sie gefördert, mit spannenden Künstlerinnen und Musikern gearbeitet, aber auch mit Institutionen der beruflichen Bildung an Schulen. In den Jahren zuvor habe ich dem Rauschen der Ostseewellen gelauscht, in Rostock Anglistik/Amerikanistik und Politikwissenschaft studiert und ein vielfältiges Musik-, Kultur- und Bildungsprogramm für die Studierendenschaft organisiert – nachdem ich mich vom Landschaftspflegehof verabschiedet hatte, auf dem ich aufwachsen durfte – mitten im Müritz Nationalpark, umgeben von alten Bäumen, Weiden und Wasser. Natürlich kehre ich immer wieder an diesen besonderen Ort zurück, unter anderem zur künstlerischen Arbeit, von der ihr hier einen Eindruck bekommt. Auf der Burg finde ich mich in einem ähnlichen Raum wieder wie auf diesem Hof – ein Raum, in dem Menschen ankommen, in dem Arbeitsbereiche ineinandergreifen und sich ergänzen, in dem Dinge Bestand haben und im Werden sind, in dem der Körper sich in der Landschaft und in Beziehung erfährt.

Durch meine Ausbildung sind interdisziplinäres Lernen und flexibles Arbeiten für mich von ebenso großer Bedeutung, wie der ländliche Ruhepol durch mein Aufwachsen. Und so wage ich wieder einen Wandel: Ich tauche tiefer ein in die Welt der Musik. Folk und Weltmusik begleiten mich schon mein Leben lang durch meinen Alltag. Ich selbst bin keine übermäßig begabte Musikerin, ich höre gerne und lerne langsam – aber mit einem intuitiven Gespür, das aus dem Tanz und der intensiven Körper- und Wahrnehmungsarbeit herrührt. Gelernt habe ich an der Klarinette, die dann lange in der Ecke lag. Vor Kurzem habe ich sie wieder hervorgeholt. Inspiriert durch unsere mutigen und leidenschaftlichen Gäste improvisiere ich heute. Ein neuer Raum öffnet sich. Ich bin schon jetzt dankbar für die vielen wunderbaren Begegnungen, die hier möglich werden.

Herzliche Grüße also auch von mir
Caroline Heinzel

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