Kultur

14. Fürstenecker Foto-Tage

Eine Burg für die Fotografie!

Bereichernde Tage rund um spannende fotografische Themen in ein- oder mehrtages-Workshops, ein großartiger Vortrag, eine nächtliche Sternenführung, eine familiäre Atmosphäre, Fachsimpeleien bis in die Nacht, Tipps und Tricks von Profis, Lichtzeichnungen, und Fotos, Fotos, Fotos...

Sie wählen nach persönlicher Vorliebe Ihre Workshops in unserem Baukasten-System aus. Gerne können Sie auch tageweise eigenständig in einer „Challenge“ eigenen oder vorgegebenen Themen nachgehen. Und weil wir uns so lange nicht gesehen haben, gibt es nach Wahl eine Extended Version vorab:

 

Weitere Programmpunkte: 

  • Donnerstag, 20.00h: Vorträge der Masterclass von Ulla Lohmann 
  • Freitag, 20.00h: Speakers Corner - Platz für Austausch 

 

Hinweise:

  • Je nach Gruppengröße oder fotografischem Anliegen können sich Änderungen ergeben. Bitte beachten Sie, dass für die Exkursionen (auch) der Einsatz von Privatfahrzeugen notwendig ist. Bitte eine digitale Spiegelreflexkamera mit Zubehör und den eigenen Laptop mit einer vertrauten Bildbearbeitungsoftware mitbringen. In Ausnahmefällen können Leih-Laptops mit Photoshop CS 6 nach frühzeitiger Absprache zur Verfügung gestellt werden. 
  • Ankunft: Es besteht die Möglichkeit, zu den Fototagen Classic bereits am Mittwoch, den 25.05.2022 zum Abendessen anzureisen (bitte bei der Anmeldung mit angeben. Die zusätzlichen Kosten für Abendessen, Übernachtung und Frühstück betragen 52,-€).
    Um den Kursbetrieb auch während der Pandemie aufrecht zu halten, gibt es vieles zu beachten und manche Regelungen die gestern noch gültig waren, gelten morgen schon nicht mehr. Die wichtigsten Fragen & Antworten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

Borgen, klauen, schütteln – Aneignung als Gestaltungsmittel

Die Frage nach dem Original, wie wir sie heutzutage stellen, ist eine, die in der Kunstgeschichte vergleichsweise jung ist. Während…

Die Frage nach dem Original, wie wir sie heutzutage stellen, ist eine, die in der Kunstgeschichte vergleichsweise jung ist. Während Peter Paul Rubens in seinen Werkstätten unter seinem Namen von seinen Angestellten anfertigen ließ, arbeitete Pablo Picasso sich an berühmten Fremdwerken ab, malte sie über Jahre hinweg immer wieder, und Giorgio de Chirico kopierte, remixte, rück- und vordatierte seine Werke nach Bedarf und Belieben, sehr zum Entsetzen des Kunstmarktes, und Jospeh Beuys fertigte einfach von vornherein Multiples an, auf dass zeitgenössische Kunst in jeden Haushalt Einzug halten könne. Die zweite Hälfte des 20. Jahrhundert brachte zudem die Aneignungskunst hervor: abgucken, zitieren, nachstellen – und mit ihr die Frage danach, ob die Herangehensweisen und Ergebnisse überhaupt schöpferisch genannt werden können. Dies soll uns nicht stören, statt dessen halten wir es mit Picasso und steigen in die Bearbeitung und Umformung, Zitation und das Reenactment von Kunst im weitesten Sinne ein. Hierbei bleiben wir bevorzugt im 20. und 21. Jahrhundert, denn die alten Meister brauchen auch mal Pause. Ich zeige Euch Bilder und Werke und Ihr macht Eure eigenen daraus. Dies soll in Paar- oder Gruppenarbeit geschehen, wir üben somit nicht nur fotografische Skills, sondern stärken uns in Kommunikation, Planung und Durchführung von Ideen und Bildern. Die Fotografie als Ausdrucks-statt als Abbildungsmittel steht hier im Fokus.

Lightroom (Classic) Hacks und Best Practices

Lightroom zählt ohne Zweifel zu den meist verwendeten Tools für die RAW-Entwicklung/Bildbearbeitung. Das Produkt wird beständig…

Lightroom zählt ohne Zweifel zu den meist verwendeten Tools für die RAW-Entwicklung/Bildbearbeitung. Das Produkt wird beständig weiterentwickelt und gerade in den letzten 1,5 Jahren hat es massive Verbesserungen und Erweiterungen erfahren. Viele Anwender*innen nutzen die neuen Möglichkeiten nur zu einem Bruchteil und verschenken damit viel Potential. Tatsächlich sind inzwischen jede Menge Aufgaben in LrC sogar schneller (und einfacher) umzusetzen, als in Photoshop. Hier setzt der Workshop an:

- ihr lernt die neuen Funktionalitäten voll auszuschöpfen
- ihr lernt Hacks, die euch das Leben erleichtern und viel Zeit sparen
- ihr könnt eure Fragen mitbringen

Arbeitsmaterialien: 5-8 eigene Bilder und ein Notebook mit der aktuellen Version von Lightroom Classic. 

Hinweis zur Software: Die meisten Inhalte gelten analog für Lightroom, doch es gibt teilweise Abweichungen in Funktionalität, Begrifflichkeiten und Tastaturkürzeln zu Lightroom Classic. Der Workshop bezieht sich daher auf Lightroom Classic, kann aber (mit geringen Änderungen) auch in Lightroom angewandt werden.

Schwarzweiß in Farbe sehen

Beginnend mit einer Einführung in die Grundlagen der schwarz/weiß-Fotografie anhand von ausdrucksstarken Beispielbildern, kehren wir…

Beginnend mit einer Einführung in die Grundlagen der schwarz/weiß-Fotografie anhand von ausdrucksstarken Beispielbildern, kehren wir zurück zum Farbbild. Hier schulen wir das Auge in der Erkennung von Farbkanälen noch vor einer Wandlung und Bearbeitung des/der Fotos in schwarz/weiß mit Lightroom. Danach wird jeder Teilnehmer mit den besprochenen Erkenntnissen ca.30 Minuten in seinem Umfeld in Farbe fotografieren und Farben, Farbabstufungen und Kontraste suchen. Nachdem wir uns alle wieder vor den Rechnern wiedergefunden haben, sichert jeder Teilnehmer die gemachten Bilder und importiert diese in sein Bildbearbeitungsprogramm (vorzugsweise Lightroom). Dann werden wir gemeinsam einen ersten Workflow der schwarz/weiß-Entwicklung durchgehen, diese Schritte können am eigenen Rechner mitgemacht werden. Anschließend kann jeder Teilnehmer drei seiner Bilder für eine abschließende Präsentation innerhalb des Workshops vorbereiten und den anderen Teilnehmern in einer Abschlussrunde vorstellen

Architekturfotografie historischer Gebäude

In diesem Workshop wollen wir uns mit der fotografischen Abbildung von Architektur beschäftigen. In Anbetracht unseres Standortes Burg…

In diesem Workshop wollen wir uns mit der fotografischen Abbildung von Architektur beschäftigen. In Anbetracht unseres Standortes Burg Fürsteneck bietet es ich an, dass wir uns in unserer fotografischen Arbeit auf die Architektur von Schlössern und Burgen in der Umgebung konzentrieren. Das dabei Gelernte können wir später auch auf die Architektur moderner Gebäude übertragen. Wer weiter fahren will, kann natürlich auch in Bad Hersfeld moderne Architektur fotografieren. 
Dabei wollen wir von den fotografierten Gebäuden eine ganze Palette von Architekturfotos erarbeiten, die den Charakter der fotografierten Gebäude möglichst gut wiedergeben - von der Gesamtansicht bis zu Detailaufnahmen und - wenn möglich - Interieur. Dabei gilt es, im Zusammenspiel von Formen, Farben, Strukturen, Licht und Schatten sowie der Einbettung ins Umfeld zu aussagestarken Bildern zu kommen.
In der Einführung geht es auch um das Entzerren der stürzenden Linien mit Software oder dessen Vermeidung bei der Aufnahme durch den Einsatz von Shift-Objektiven.
Beide Tage enden mit einer gemeinsamen Bildkritik der gemachten Aufnahmen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine digitale Kamera mit einem möglichst weitwinkeligen Zoom ab 24mm Brennweite bis zur Telebrennweite oder entsprechenden Festbrennweiten (äquivalent zu Vollformat), ein Stativ, Kartenleser und Laptop mit Bildbearbeitungssoftware.

Die Muse aus dem Tetrapak: Inspiration im Alltag finden

Inspiritation kommt von Spiritus, dem Geist. In der Bibel ist der Heilige Geist der Atem Gottes, wer also inspiriert ist, wurde vom…

Inspiritation kommt von Spiritus, dem Geist. In der Bibel ist der Heilige Geist der Atem Gottes, wer also inspiriert ist, wurde vom Schöpfer himself angehaucht. Sehen wir von potentiell schlechtem Atem ab, impliziert dieser kleine Gedankengang ganz schön Mächtiges, vor allem aber sagt es eines: Inspiration kommt von aussen. Und: Sie ist etwas Außergewöhnliches. Doch wie oft erleben wir schon Außergewöhnliches im Alltag? Meist formt dieser sich aus Routinen, und diese wiederum werden nur dazu, weil sich eine gewisse Struktur nicht verändert. Das kann für Ruhe sorgen, die Raum für Inspiration ermöglicht. Ins Museum, ans Meer, in den Wald, den Club am Wochenende. Oft genug passiert es aber auch, dass wir vor lauter Alltag nichts mehr finden, das uns berührt. Wenn unsere Wahrnehmung gedämpft wird vom ewig gleichen Trott, machen wir oftmals die ewig gleichen Bilder: Die, die wir schon lange beherrschen. Oder wir machen die Bilder, die „man“ so macht. In beiden Fällen werden sie uns irgendwo in uns drin, lauter oder leiser, langweilen. Das ist prima, denn Langeweile macht uns kreativ. Wenn der Geist sich ruhig verhält, rufen wir die Muse auf den Plan. Wir werden uns einem Sortiment von Alltagsgegenständen widmen und intensiv in die Wahrnehmung gehen. 

Fotomarathon 

DER Workshop für alle Anhänger des SOOC-Kults (=Straight Out Of Cam) und solche, die es mal ausprobieren wollen. 
Die Bilder kommen im…

DER Workshop für alle Anhänger des SOOC-Kults (=Straight Out Of Cam) und solche, die es mal ausprobieren wollen. 
Die Bilder kommen im JPG-Format direkt aus der Kamera. Jegliche Bearbeitungs-funktionen/Effekteinstellungen der Kamera vor der Aufnahme sind zulässig. Die nachträgliche Bearbeitung am PC/Laptop ist nicht zulässig.
Hier ist Kreativität, Spontanität und Flexibilität gefordert. Ihr bekommt ein übergreifendes Thema für den Tag. Unter diesem Tagesthema bekommt ihr 5 Aufgaben gestellt - 3 am Vormittag und weitere 2 am Nachmittag. Die 5 Aufgaben sind in genau dieser Reihenfolge mit einem Bild zu erfüllen. Außerdem sollen sie das Tagesmotto in einer Serie darstellen.

Belichtung im alltäglichen Einsatz – wie mache ich es richtig?

Wer Fehler beim Fotografieren vermeidet, erspart sich eine lange Nachbearbeitung. Aus diesem Grund werden wir uns einen Tag lang mit den…

Wer Fehler beim Fotografieren vermeidet, erspart sich eine lange Nachbearbeitung. Aus diesem Grund werden wir uns einen Tag lang mit den Belichtungsmessmethoden, der Kamera beschäftigen, diese verstehen, nutzen und einsetzen Und auch, wenn automatische Belichtungsmesser einigen Aufnahmemomenten relativ gut funktioniert, fallen manche Bilder in bestimmten Lichtsituationen zu hell oder zu dunkel aus. In vielen Praxisbeispielen werden wir feststellen, wie groß der Kontrastumfang von der hellsten zur dunkelsten Stelle ist und wie es schaffen, ohne aufwendige oder umfängliche Bildbearbeitung eine Zeichnung sowohl im Schatten als auch in den Lichtern zu erreichen. Am Ende werden wir unterschiedliche Lichtsituationen besser einschätzen und entsprechend damit umgehen. Dabei lernen wir, unsere Kamera gezielt einzusetzen.

Cyantopie – wir machen blau! 

1842 von John Herschel entdeckt, ist die Cyanotypie nicht nur eines der ältesten fotografischen Verfahren, sondern auch eines der…

1842 von John Herschel entdeckt, ist die Cyanotypie nicht nur eines der ältesten fotografischen Verfahren, sondern auch eines der einfachsten und unkompliziertesten.
Anders als in der klassischen Schwarz-Weiß Fotografie beruht dieses Verfahren auf Eisen und nicht auf Silber und zeichnet sich durch seine leuchtend blauen, kontrastreichen Bilder aus. Daher auch der Deutsche Name “Eisenblaudruck”.
Die verwendeten Chemikalien sind weitgehend ungefährlich für Mensch und Umwelt, weshalb die Technik auch gerne an Projekttagen in Kindergärten und Grundschulen genutzt wird.
Trotz des einfachen Zugangs zu diesem Verfahren, sollte das aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hierbei um ein Edeldruckverfahren handelt. Ein Edeldruckverfahren, welches auch Erwachsenen viel Spaß bereiten kann und Künstlern neue Ausdrucksformen erschließt.
In diesem kleinen Einführungskurs werden wir erst die benötigten Lösungen selber herstellen. Dann Papiere, Stoffe und andere geeignete Materialien beschichten und im Anschluss an der prallen Mittagssonne als Fotogramme ausbelichten. Auch Negative können im Kontakt mit den beschichteten Papieren ausbelichtet werden. Suchen Sie sich hierzu einige geeignete (digitale) Bilder aus, die wir vor Ort auf Folie drucken können.

Posen & Kommunikation

Kennt ihr das? Ihr möchtet (oder sollt) jemanden portraitieren. Schließlich habt ihr ja eine tolle Kamera und seid für eure…

Kennt ihr das? Ihr möchtet (oder sollt) jemanden portraitieren. Schließlich habt ihr ja eine tolle Kamera und seid für eure Fotografie-Skills bekannt.
Alles stimmt: Licht, Location, Komposition und doch fehlt etwas. Das Bild sieht irgendwie „gestellt“ aus. Die Person wirkt unnatürlich und wird nicht von ihrer besten Seite gezeigt. Doch wie erreicht man das, wenn man mit normalen Menschen zu tun hat, die über keine Model-Erfahrung verfügen?
Anstatt nun eine Reihe von Posen auswendig zu lernen, lernen wir in diesem Workshop einige grundlegende Prinzipien und erhalten somit eine Art Baukastensystem für das Posing. 
Außerdem lernen wir, wie wir mit unseren Protagonisten vor der Kamera kommunizieren. Denn diese sollen unsere Anleitung verstehen und sich dabei wohl fühlen. Denn auch die beste Pose hilft nicht, wenn sich unser Model unsicher oder unwohl fühlt.
Dieses System gibt Sicherheit im Umgang mit Menschen vor unserer Kamera und erlaubt ein kreativeres Arbeiten.

Schwarz-Weiß und Kontraste: Langzeitbelichtung in der Architekturfotografie

Nach einem kurzen Input zur Architekturfotografie und dem Einsatz von ND-Filtern, werden wir gemeinsam auf die Suche nach passenden…

Nach einem kurzen Input zur Architekturfotografie und dem Einsatz von ND-Filtern, werden wir gemeinsam auf die Suche nach passenden Motiven gehen. Dabei schärfen wir den Blick für bereits bestehende Kontraste und legen mit der Aufnahme bereits die Grundlage für unsere Bilder. Durch den Einsatz von Filtern verstärken oder mildern wir Kontraste, setzen aber auch den Himmel noch zusätzlich als gestalterisches Element ein.
Hinzu kommt im zweiten Schritt die Vorstellung und Umsetzung einer digitalen Nachbearbeitung in Photoshop, um den gemachten Bildern nach einer Wandlung in schwarz/weiß noch den letzten Schliff zu geben.

Portrait eines Ortes

In diesem 2-tägigen Workshop wollen wir nach einer Einführung das Portrait eines kleinen Ortes in der näheren Umgebung in 10 Bildern…

In diesem 2-tägigen Workshop wollen wir nach einer Einführung das Portrait eines kleinen Ortes in der näheren Umgebung in 10 Bildern fotografieren, wie z. B. Eiterfeld. In der Einführung wird auf verschiedene fotografische Herangehensweisen hingewiesen, auf die Beachtung des Aufnahmeformates und der konzeptionellen Arbeitsweise am Thema. Stilistisch sind die Teilnehmer frei in ihren Möglichkeiten. Das kann einen eher dokumentarischen Stil beinhalten, eine journalistische Annäherung sein und auch bei der Wahl von Schwarzweiß oder Farbe sind die Teilnehmer frei in ihrer Entscheidung. Im Ergebnis soll die Arbeit das Gesicht des Ortes abbilden, das von Portraits der Einwohner über die Physiognomie des Ortes bis hinzu szenischen Bildern mehrere Aspekte umfasst. Dabei soll innerhalb der Serie aber auf eine einheitliche Formensprache geachtet werden.
Wie auch in meinem anderen Workshop enden Beide Tage nach der Bildauswahl mit einer gemeinsamen Bildkritik der gemachten Aufnahmen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine digitale Kamera mit einem Zoom von 35mm bis 70mm Brennweite oder entsprechenden Festbrennweiten (äquivalent zu Vollformat), Kartenleser und Laptop mit Bildbearbeitungssoftware.

Der gelungene Abschluss - die hochwertige Präsentation ihrer Bilder in Passepartouts und Rahmen

In diesem Kurs geht es um die „richtige Präsentation“ ihrer Bilder: welche Passepartouts passen zu meinen Arbeiten? Welche Rahmen? Denn…

In diesem Kurs geht es um die „richtige Präsentation“ ihrer Bilder: welche Passepartouts passen zu meinen Arbeiten? Welche Rahmen? Denn alleine starke Fotos ohne passende Präsentation ist nur eine halbe Sache. 
Gregor Beltzig erzählt und zeigt Beispiele aus seinem vielseitigen Arbeitsleben als Galeriemitarbeiter der bekannten Pariser Galerie „Camera Obscura“ und als Kurator im In- und Ausland.  
Sie haben viel Zeit, Arbeit und Geld in Ihre Bilder gesteckt. Sie haben eine tolle Kamera mit einem noch tolleren Objektiv. Sie sind früh morgens aufgestanden für das richtige Licht. Und dann endlich, Ihnen ist dieser eine, perfekte “Schuss” gelungen. Sie haben Ihr Traumbild!
Sie sind so glücklich über das Bild, dass sie es ausdrucken und aufhängen möchten. Dazu suchen sie sich ein ganz besonderes Papier und einen super Drucker natürlich. Und nach vielen Versuchen haben sie endlich den perfekten Abzug ihres Bildes!
Und jetzt passiert ganz oft etwas sehr trauriges: Die Suche nach der Perfektion lässt nach und das Bild wird in irgendeinen Rahmen geklemmt. Die Präsentation ist OK, aber nicht toll. Und ein halbes Jahr später wellt sich das Foto und verfärbt sich leicht bräunlich. Das ist schade, denn in diesem letzten Schritt - der Präsentation - kann Ihr Bild noch so viel gewinnen - aber leider auch verlieren. Darum wollen wir, zum Ende dieses Wochenendes Zeit darauf verwenden unsere Bilder stilvoll und angepasst zu präsentieren 
Dazu wollen wir uns die klassische Präsentation von Bilder unter Glas im Rahmen mit einem Passe-Partout und verwandten Techniken anschauen. Wir wollen lernen, wie man mit preiswerten Mitteln Passe -Partouts selber schneiden kann und wie man mit einfachen Möglichkeiten Rahmen aus dem Möbelhaus hochwertig aufwerten kann. Auch auf die Aspekte der Konservierung und Bewahrung unserer Bilder durch geeignete Materialien (und die Vermeidung ungeeigneter) werden wir eingehen. 

Business Portraits

Bei Business-Portraits haben wir üblicherweise 3 Herausforderungen:
Wir haben oftmals wenig Platz. Wir sind meist unter einem gewissen…

Bei Business-Portraits haben wir üblicherweise 3 Herausforderungen:
Wir haben oftmals wenig Platz. Wir sind meist unter einem gewissen Zeitdruck, weil wir die Arbeitsabläufe stören. Wir haben oft "Models" die sogar lieber beim Zahnarzt wären, als vor unserer Kamera, aber "von oben" dazu verdonnert wurden.
Den ersten Punkt räumen wir ziemlich schnell ab, da wir zwei schnelle Setups lernen, die (fast) überall funktionieren.
Bei den beiden anderen Punkten geht es um mehr als Kamera-Einstellungen und Lichtaufbau. Wir arbeiten mit MENSCHEN!. Wir wollen keine generischen Model-Bilder, sondern authentische Portraits von Menschen wie du und ich. 
Daher konzentrieren wir uns anschließend um den Umgang mit dem Menschen vor der Kamera. Der Workshop eine Mischung aus Technik und Psychologie - mit dem klaren Schwerpunkt auf Letzterem. 
Ziel ist es, die Persönlichkeit "herauszukitzeln" und eine Energie zwischen dem Betrachter und dem Model fließen zu lassen. Wir wollen "das eine Bild" fotografieren, das den Menschen am besten repräsentiert und einen Einblick in seinen Charakter gibt.

Bildbesprechung unter den Linden

Keine Voranmeldung notwendig.

Keine Voranmeldung notwendig.

Kein Workshop

Ich brauch Zeit für meine Bilder. 

Ich brauch Zeit für meine Bilder. 

18.05. - 21.05.2023

Kurs-Nr. 23-32740
 10.00 Uhr  15.30 Uhr
Kursgebühren:*
 
620 - 720 € (inkl. Ü/VP/Einzelzimmer)
545 - 645 € (inkl. Ü/VP/Doppelzimmer)
327 € Jugendtarif | 381,50 € Sozialtarif (jeweils inkl. Ü/VP/DZ)

Wichtiger Hinweis:

Dieser Kurs hat bereits stattgefunden. Wenn Sie Interesse haben, an einem späteren Kurs zu diesem oder einem ähnlichen Thema teilzunehmen, können Sie sich gerne in unseren Newsletter eintragen. Wir informieren Sie dann mehrmals im Jahr über neue Kurse und Berichtenswertes aus dem Burgleben.

14. Fürstenecker Foto-Tage
14. Fürstenecker Foto-Tage
Referent*in