Kultur
Musik und Tanz

43. Fürstenecker Rock, Pop und Jazz Werkstatt

Power-Seminar für Hobby- und Amateurmusiker*innen

Eine Power-Woche voller Leben! Wir laden Hobby- und Amateurmusiker*innen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und Erfahrungen herzlich ein. 

Als Hauptinstrumente sind willkommen: (1) Gesang, (2) Gitarre, (3) Bass, (4) Holzblasinstrumente, (5) Klavier/Keyboards, (6) Schlagzeug/Percussion. 
Die Teilnehmer*innenzahl ist für jedes dieser Instrumente begrenzt. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihr Instrument an, bei mehreren Ihr Hauptinstrument.  
Auch sonstige Instrumente können auf Anfrage im Einzelfall zugelassen werden, werden jedoch instrumentenspezifisch nicht betreut.  

Voraussetzungen: Sie verfügen instrumental mindestens über fortgeschrittene Grundkenntnisse und -fertigkeiten und 2-3 Jahre kontinuierliche Spielpraxis. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Grundlegende Notenkenntnisse sind hilfreich. 
Ihre Instrumente inkl. ggf. erforderlichem Verstärker, Mikro usw. bringen Sie zur Anreise mit.  

Die Arbeitsphasen des Kurses (P1-5):

P1: Angeleitete Bandworkshops in mehreren musikalischen Stilrichtungen
In parallelen Bands spielen wir mit Anleitung „Klassiker“ in ihrem Stil nach, um zu erfahren, wie es die „Meister“ machen.

P2: Instrumentalkurse für 
1) Saxophon und andere Blasinstrumente  |  Leitung: Anke Schimpf
Erarbeitung eines mehrstimmigen Arrangements
Ein Workshop, dessen Inhalt sich an Ihren Wünschen orientiert. Wir studieren ein mehrstimmiges Arrangement für Bläser ein, erfahren hierbei das gemeinsame Klangerlebnis und üben synchrone Spielweise. Bei Bedarf können wir auch saxophonspezifische Ansatzfragen klären.


2)„Wir brauchen BASS!“   |  Leitung: Till Spohr 
„A chord is not a chord until the bass player decides which note to play!” 
Über die Wichtigkeit des Basses im Bandgefüge müssen nicht viele Worte verloren werden – dies macht das Zitat von Sting mehr als deutlich, denn nicht nur im Hinblick auf den Rhythmus, auch auf harmonischer Ebene hat man als Bassist einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Sound eines Songs. 
Wie kann ich als Bassist Dynamik und Spannung in den Bandsound bringen?  Wie kann ich die Füße im Publikum zum Wippen und die Tanzbeine zum Schwingen bringen? 
Welche Techniken gibt es, mit denen ich mit meinem Schlagzeuger einen tighten Groove erzeuge? Kurz gesagt: Wie kann ich als Bassist einen Song noch besser klingen lassen? 
All das wollen wir im Bass-Workshop „Wir brauchen BASS!“ herausfinden!(Till Spohr) 

3) Blues(-Rock) Gitarre |  Leitung: Deniz Alatas  
Hier geht‘s um die Anwendung der Pentatonik mit Augenmerk auf Groove, Dynamik und Sound. Erlernen von einigen Gitarren Licks zu bluesigen/rockigen Backing Tracks. Bendings, Slides, Hammer-Ons, Pull-Offs und Rakes dürfen nicht fehlen. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Erweiterung der Pentatonik, mit der None, der Bluenote und Chromatik.

4) Piano & Keyboard    |  Leitung: Thomas Höhl
„The secret sauce for groovy keys“
Mich als Musiker begeistern garnicht so sehr die Tonleiter-Virtuosen, sondern vielmehr diejenigen Pianisten und Keyboarder, die extrem gut mit ihrer Band zusammenspielen und „grooven wie Bolle“. Wie bringen wir an den Tasten einen Song eigentlich zum „grooven“? Worauf sollten wir achten, wenn unser Part einen klaren Fokus auf Rhythmik setzt?  Im Workshop versuchen wir anhand von beispielhaften Songs häufig vorkommende Grooves und Patterns zusammen zu realisieren und zu Musik werden zu lassen. Natürlich ist mir dabei auch die Offenheit für eure individuellen Fragen, Erfahrungen und Anregungen wichtig!

5) Schlagzeug & Percussion  |  Leitung: Tobias Schulte
Wieviel Macht hat ein Schlagzeuger?
Die Trommler haben in einer Band mehr Macht als man vermutet. Wir zählen Lieder ein, leiten in die verschiedenen Formteile und haben ein großes Dynamikspektrum. Daher ist eines der Themen im Drumworkshop, wie ich mit dieser Verantwortung gut umgehe. Zusätzlich zeige ich euch meine liebsten Aufwärm- sowie Unabhängigkeitsübungen und freue mich über eure Fragen, für die wir extra Zeit einräumen.

6) Gesang  |  Leitung: Bettina Landmeier  
Als Sänger in einer Band steht man oft sehr im Vordergrund. Eine gewisse Extrovertiertheit ist da hilfreich, aber gerade das fällt oft schwer. In diesem Workshop wollen wir an individuellem Ausdruck und Bühnenpräsenz arbeiten und so möglichst viele Hemmschwellen abbauen. Darüber hinaus werden wir den Zusammenhang von körperlichem und stimmlichem Ausdruck durch entsprechende Übungen erfahrbar machen. Jede Könnensstufe ist willkommen. Auf individuelle Fragen kann eingegangen werden.

 

P3: Bigband (BB) und „Burg-Medley-Band (BMB)“ 
Bigband: In nicht klassischer großer Bigband-Besetzung erarbeiten wir ein vorbereitetes Arrangement und „genießen“ zusätzlich die abschließende Ton-Aufzeichnung. 
Leitung:  Anke Schimpf, Till Spohr, Thomas Höhl, Tobias Schulte,  Bettina Landmeier  

Die „Burg-Medley-Band“ erarbeitet eine Zusammensetzung mehrerer Stücke, die fließend ineinander übergehen.
Leitung: Deniz Alatas 


P4: Auf dem Weg zur persönlichen Musiksprache 

Diese Arbeitsphase beinhaltet zwei Arbeitsschwerpunkte als Wahlmöglichkeit:

A. Improvisieren / Solieren über Jazzstandards, Rock- und PopsongsDie Teilnehmenden üben als Solisten mit Dozenten-Anleitung eine eigene persönliche Improvisation zu einem Stück. Es gibt die Wahlmöglichkeit zwischen zwei Songs in unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen. Diese Songs werden in vier parallelen Gruppen erarbeitet, sodass jede/r genügend Zeit hat, sich zu erproben. Zum Ende der Arbeitsphase haben alle die Chance, gemeinsam mit einer Rhythmus-Begleitband ihr Stück einzeln vorzutragen.
Die Workshops: 
1) Improvisation mit konkreten Stücken für Bläser  |  Leitung: Anke Schimpf
Im ersten Teil dieser Phase erlernen wir ein paar Standards erlernen und solieren darüber. Wir schauen auf die unterschiedlichen Styles und Rhythmen. Im zweiten Teil werden wir das Erlernte mit der Live-Begleitband  zusammen spielen, die zwischenzeitlich die gleichen Stücke erarbeitet hat. 

2) „Akkordbasierte Improvisation”  |  Leitung: Till Spohr 
Muss man unbedingt komplizierte Skalen beherrschen, um eine Improvisation zu spielen? Nein – auch die Akkorde eines Stücks bieten schon viele Möglichkeiten, um spannend über ein Stück zu improvisieren. Wir wollen verschiedene Möglichkeiten erlernen, um mit relativ einfachen Mitteln ein spannungsreiches Solo spielen zu können! 

3) Gesang  |  Leitung: Bettina Landmeier 
Vocal-Improvisation über Blues-Schema
Dieser Improvisationskurs ist für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene geeignet. Zunächst werden wir uns ein wenig mit der Theorie eines 12-taktigen Blues-Schemas beschäftigen um dann darüber zu scatten (improvisieren mit Scatsilben wie z.B. duba dubap etc.). Aber auch mit dem Originaltext und der Originalmelodie (Thema) eines Stückes lässt sich spielerisch umgehen. Hierzu werde ich einige Beispiele zum Ausprobieren bereithalten. Es ist aber auch möglich, dass die Teilnehmer*innen ihr eigenes Thema entwickeln. Zu guter Letzt werden wir unseren persönlichen Blues arrangieren, d.h. wir machen uns Gedanken über den Aufbau unseres Solos und den Ablauf unseres Stückes.   

4) Spannendes Improvisieren über einfache Harmoniefolgen  - Gitarre  |  Leitung: Deniz Alatas.
Diesmal befassen wir uns mit einem interessanten Blues. Wir nehmen uns die Akkordwechsel vor und lernen, wie man diese einfach aber effektiv gestalten kann. Außerdem gibt es ganz bestimmte Takte im Blues Schema, in denen man durch Spannungsaufbau richtig jazzig klingen kann. Diese schauen wir uns natürlich auch an.

5) „Solieren mit leichtem Gepäck“ - Piano & Keyboard    |  Leitung: Thomas Höhl.
Hauptsache viel in kurzer Zeit spielen - solche Soli hört man sehr häufig auf Konzerten. Dabei imponieren dem Zuhörer natürlich die artistischen Fähigkeiten der Spielenden. Viel interessanter und wirkungsvoller als das Zuballern mit Tönen ist allerdings das bewusste Weglassen ebendieser. Weniger ist eigentlich wie überall im Leben auch in diesem Kontext mehr: Wir beschäftigen uns damit, ein Solo mit möglichst wenigen Tönen zu spielen, das allein durch seine Rhythmik und seine Entwicklung spannend bleibt.

6) Rhythmus-Band  |  Leitung: Tobias Schulte 
Wer Lust hat, in der begleitenden Rhythmus-Band mitzuspielen, ist herzlich eingeladen. Die Band erarbeitet die Songs dieser Arbeitsphase und begleitet alle Solisten, spielt also die Stücke mehrfach. Es entwickelt sich ein großartiges „Zusammen-Spiel“, in dem Solisten und Band mit jeweils spezifischen Herausforderungen voneinander lernen und kreative Erfahrungen machen. 


P5: Freie Bandformationen 
Die Kursteilnehmenden bilden selbstständige Bands. Wir bitten alle, die Lust haben, Vorschläge für Musikstücke mitzubringen, sowie neben einer Hörfassung auch Leadsheets, Notenmaterial usw. In festgelegten Zeitfenstern können 2 x 5 parallele Bandformationen zustande kommen. Sie haben also die Möglichkeit, bei zwei Songs mitzuspielen, die Ihre Favoriten sind. 

Ergänzend bieten unsere Dozent*innen in dieser Phase eine „Partyband“ mit vorbereiteten Stücken an. So besteht z.B. auch die Möglichkeit, eine „freie“ Bandformation und zusätzlich die „Partyband“ zu wählen. 

Weitere Angebote und Events:
- Chor für alle, 
- ein großartiges Konzert des Dozent*innen-Teams, 
- abendliche Jam-Sessions 
… und unser Abschlussfest.  

Eine Vortagsanreise am Freitag ist möglich: 80,-€ im DZ und 100,- € im EZ, jeweils inkl. Abendessen und Frühstück. Wenn Sie bereits am Freitag anreisen möchten, teilen Sie uns dies bitte unter dem Feld "Bemerkungen" mit. Danke. 

06.07. - 12.07.2024

Kurs-Nr. 24-10311
 10.00 Uhr  10.00 Uhr
Lf

Dieses Seminar ist mit 6 Tagen als hessische Lehrerfortbildung akkreditiert worden.

Kursgebühren:*
 
955 - 1055 € (inkl. Ü/VP/Einzelzimmer)
835 - 935 € (inkl. Ü/VP/Doppelzimmer)
500 € Jugendtarif | 580 € Sozialtarif (jeweils inkl. Ü/VP/DZ)

Wichtiger Hinweis:

Dieser Kurs hat bereits stattgefunden. Wenn Sie Interesse haben, an einem späteren Kurs zu diesem oder einem ähnlichen Thema teilzunehmen, können Sie sich gerne in unseren Newsletter eintragen. Wir informieren Sie dann mehrmals im Jahr über neue Kurse und Berichtenswertes aus dem Burgleben.

43. Fürstenecker Rock, Pop und Jazz Werkstatt
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