Symposium 2018

Kurs 18-76001  | 
hat schon stattgefunden

Symposium 2018

02. März 2018 12.00 Uhr bis 04. März 2018 13.00 Uhr
Kursgebühren:

115 € Freitag - Samstag inkl. Vollverpflegung und Tagungsgetränke , 75 € ermäßigt für SchülerInnen, StudentInnen, Auszubildende, 110 € Freitag - Sonntag inkl. Vollverpflegung und Tagungsgetränke,
70 € ermäßigt für SchülerInnen, StudentInnen, Auszubildende / 50 € Freitag, 30 € ermäßigt / 65 € Samstag, 45 € ermäßigt / 20 € Sonntag, 15 € ermäßigt
weitere Infos zu den Kursgebühren

Wichtiger Hinweis:

Dieser Kurs hat bereits stattgefunden. Wenn Sie Interesse haben, an einem späteren Kurs zum gleichen oder einem ähnlichen Thema teilzunehmen, klicken Sie unten auf "Interessentenliste", füllen das Formular aus und wir informieren Sie, sobald der Kurs angeboten wird.

Kursbeschreibung:

Herzliche Einladung zu unserem Symposium 2018! Den Flyer zum Herunterladen finden Sie auf der rechten Seite.

Ihre Anmeldung:

Bitte überweisen Sie den entsprechenden Betrag mit Angabe des Verwendungszwecks „Symposium 2018“ auf das Konto:

Sparkasse Fulda
IBAN: DE77 5305 0180 0072 0028 92
BIC: HELADEF1FDS 

Ihre Übernachtung:

 Eine Übernachtung auf Burg Fürsteneck ist leider nicht möglich. Unsere

 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Suche

 nach einem Gästezimmer in der näheren Umgebung: Tel. 06672 9202-0.

Ihre Anreise:

 Bei Anreise mit der Bahn (Tipp: auf www.bahn.de als Ziel Eiterfeld-

 Fürsteneck eingeben) fahren Sie bis Hünfeld, von dort bestehen Bus-

 verbindungen. Wenn Sie mit dem PKW anreisen, finden Sie unseren

 Gästeparkplatz gleich gegenüber der Burg. Weitere Informationen erhalten

 Sie auf www.burg-fuersteneck.de/service/anreise

Sie können Ihren gewünschten Zeitraum im nächsten Schritt "Ausgewählter Zeitraum:" im Anmeldeformular auswählen!

Die Anmeldung zu den jeweiligen Werkstätten erfolgt am Veranstaltungstag.

Marcus Kauer

Lehrer (Musik, Geographie), Regierungsdirektor und Referent für Kulturelle Bildung im Hessischen Kultusministerium, ehem. stellvertretender Schulleiter und KulturSchulkoordinator einer KulturSchule.

Weitere Infos zum Referenten

Johannes Mayr

www.nyckelharpa.info

Musiker und Instrumentenbauer (Nyckelharpa), seit mehr als 20 Jahren als Folk-Musiker aktiv mit Akkordeon, Nyckelharpa (Schlüsselfidel), Orgel, Kontrabass und Gesang. Musiker bei Duo Cassard, DÁN, La Marmotte, sowie Solo-Programm mit Eigenkompositionen. Absolvent der Europäischen Nyckelharpa-Fortbildung.

Weitere Infos zum Referenten

Prof. Dr. Wolfgang Metzler

Professor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M., Fachbereich Mathematik, Musische Gesellschaft, im Vorstand von BURG FÜRSTENECK.

Weitere Infos zum Referenten

Christoph Pelgen

seit 1993 selbständiger Musiker (Bands u.a.: La Marmotte, Casards, die Croonies, Schöneweile, Ex-Adaro) und Dudelsacklehrer. Musiker bei über 60 CD Produktionen.

Weitere Infos zum Referenten

Hartmut Piekatz

Dipl. Sozial- und Religionspädagoge, Kultur- und Bildungsmanager, Akademieleiter der BURG FÜRSTENECK.

Weitere Infos zum Referenten

Michael Werthmüller

freier Fotograf, Personen-, Architektur- und Landschaftsfotografie, Podcaster, Mitbegründer von www.fotopodcast.de

Weitere Infos zum Referenten

Werkstätten

Freitag - Samstag

 

Siehe unten...

Preis: 115 € inkl. Vollverpflegung und Tagungsgetränke  (75 € ermäßigt für SchülerInnen, StudentInnen, Auszubildende)

Prof. Dr. Wolf Aßmus

Professor für Physik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Gerald Kucera-Professur für Materialforschung, Vorstandsvorsitzender BURG FÜRSTENECK.

Weitere Infos zum Referenten

Freitag - Sonntag

Siehe unten...

Preis:  110 € inkl. Vollverpflegung und Tagungsgetränke  (70 € ermäßigt für SchülerInnen, StudentInnen, Auszubildende) 

Prof. Ursula Bertram

ist Künstlerin und Professorin an der TU Dortmund. Ihr Forschungsschwerpunkt ist der Transfer künstlerischen Denkens in außerkünstlerische Felder wie Wirtschaft und Wissenschaft.

Weitere Infos zur Referentin

Freitag

 

Werkstätten am Nachmittag (2 Werkstatt-Besuche à 45 Minuten)
Zeiten: 16:45 - 17:30 und 17:45 - 18:30

Werkstatt 1: Mathematik und Kulturelle Bildung

Leitung: Prof. Dr. Albrecht Beutelsbacher (Direktor Mathematikum Gießen)

Das Quadrat
Wir beschäftigen uns mit einer der einfachsten Figuren, die sich Menschen ausdenken können. Wir werden erfahren, dass das Quadrat eine grandiose Erfindung des Menschen ist.

Es ist
- die Figur, die wir uns am einfachsten vorstellen können und die, mit der wir die Welt beherrschen,

-eine Figur, die primitiver nicht gedacht werden kann, und die, die uns zur Irrationalität führt,

-die Figur die Thema der ersten pädagogischen Szene der Weltliteratur und konstitutiv für die moderne Kunst ist.



Werkstatt 2: Begabungs- und Kreativitätsforderung

Leitung: Dr. Yvonne Lampert (Fachreferentin Behörde für Schule und Berufsbildung, Lehrerin für Deutsch, Philosophie und Psychologie, Hamburg)

Begabungen zu fördern heißt auch, Kreativität zu fördern. Kreativität setzt Freiheit voraus und spiegelt sich wider im mutigen, eigenständigen Finden ungewöhnlicher Ideen.
In diesem Workshop wollen wir erfahren, wie Kreativität häufig durch bestimmte Gewohnheiten gehemmt wird und wie sie sich in einem Zustand produktiver Freiheit entfalten kann.


Werkstatt 3: Ethik, Religion, Kulturelle Bildung

Leitung: Dr. Gudrun Neebe (Oberlandeskirchenrätin und Dezernentin für Bildung, Ev. Kirche Kurhessen-Waldeck)

„Das ist doch alles irgendwie eins, wenn auch nicht dasselbe.“ Stimmt diese These? Am Beispiel von kirchlichen Bildungsangeboten (wie Weltgebetstag, Kirchenraumerkundung, Kantate singen) soll diese These genauer unter die Lupe genommen werden. Das ganzheitliche Lernen kommt dabei besonders in den Blick.

Werkstatt 4: Wer küsst den Frosch? Über non-lineares Denken. Ein Workshop zum Selberdenken.

Leitung: Prof. Ursula Bertram (IDfactory, TU Dortmund)

Non-lineares Denken setzt die Welt in Bewegung. Es ist die Ursuppe für Innovationen, neue Sichtweisen, Perspektivwechsel und die Multiplikation der eigenen Stärken. 
Leider haben wir das in der Schule kaum gelernt. Sowohl unsere Ausbildung, als auch unsere berufliche Tätigkeit sind auf Effizienz gepolt. Je mehr uns die Welt aus den Fugen gerät, je stärker scheint das Verlangen nach sofortigen Ordnungsrastern, Fixierung des Bestandes, überprüfbaren Regelungen und Erlassen, Sicherheit und überschaubaren Systemen. Gleichzeitig rücken Erprobungen der Veränderungsmöglichkeiten ins Abseits, dafür haben wir vermeintlich weder Geld noch Zeit. Selbst unser eigenes Gehirn ist im Alltagsmodus innovationsfeindlich, da es sich am liebsten in Sicherheit wiegt.

Wie schaffen wir es also non-linear zu denken? Wie können wir Teil dieser vielversprechenden Ursuppe werden, die unsere Fähigkeiten stärkt und Veränderungen Qualität verleiht?  Wie können wir den missing-link erproben, damit wir nicht immer in die gleiche Richtung schauen und das Gleiche (re-) inszenieren? Wie machen wir uns fit für die non-lineare Zukunft?
Der Workshop gibt eine Kostprobe davon, wie wir das im Team schaffen können.

Werkstatt 5: Hessischer Referenzrahmen - Ziele und Strategien zur Entwicklung der Schulqualität

Leitung: OStR Christian Kammler (Geschäftsführer WBM Kulturelle Bildung an Schulen, Philipps-Universität Marburg)

Kulturelle Bildung hat in Hessen Bedeutung. 2015 wurde im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums durch Christian Kammler und Armin Lohmann eine Ergänzung des Hessische Referenzrahmen für Schulqualität für Kulturelle Bildung erstellt. Der Workshop führt ein in das Dokument und zeigt zentrale Stellen auf, warum Kulturelle Bildung als Motor für Schulentwicklung verstanden werden muss.

Werkstatt 6: Förderung einer experimentierenden Lernhaltung bei Lehramtsstudierenden 

Leitung: Prof. Dr. Verena Freytag (Ästhetische Bildung und Bewegungserziehung, Universität Kassel)


Entwickeln, verwickeln, entwerfen, verwerfen, finden, erfinden, drehen, wechseln, kombinieren, entdecken, sortieren, chaotisieren, verfremden, wiederholen, eingrenzen, rhythmisieren. In dem Workshop wird ein interdisziplinäres Projektseminar der Universität Kassel vorgestellt.  Ziel ist es, bei Studierenden eine experimentierende Lernhaltung zu fördern. Ob das gelingen kann...?

Preis: 50 € (30 € ermäßigt)

Prof. Dr. Max Fuchs

Universität Duisburg-Essen, Institut für Erziehungswissenschaft, Forschungsschwerpunkte: kulturelle Schulentwicklung und Konstitution von Subjektivität. Leiter der Akademie Remscheid (1988 - 2013); Präsident des deutschen Kulturrates (2001 - 2013).

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Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher

Studium der Mathematik, Physik und Philosophie, seit 1988 Professor für Mathematik an der Universität Gießen, seit 2002 Gründer und Direktor des Mathematikums Gießen e.V.

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Dr. Yvonne Lampert

ist Fachreferentin für Philosophie in der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg und unterrichtet Deutsch, Philosophie und Psychologie an Hamburger Gymnasien und der Irena-Sendler-Schule, an der sie auch die Begabtenförderung koordiniert. 

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Dr. Peter Gorzolla

Wiss. Referent am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Leitung der Hessischen Schülerakademie (Oberstufe), Referent im Programm KulturSchule des Hessischen Kultusministeriums.

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Christian Kammler

ist Leiter der Lern- und Forschungswerkstatt am Institut für Schulpädagogik der Philipps-Universität Marburg und Geschäftsführer und Dozent des Weiterbildungsmasters „Kulturelle Bildung an Schulen“. Als Schulentwickler war er Projektleiter an der hessischen Versuchsschule Steinwaldschule für den Lernbereich Kulturelle Praxis, wie auch Prozessbegleiter für Kulturelle Schulentwicklung.

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Patrik Lumma

Dipl.-Puppenspieler, Studium an der HfS "Ernst Busch" Berlin, danach Engagements an verschiedenen deutschen Stadttheatern, freiberuflich mit eigenem Figurentheater: „Theater des Staunens“. Arbeitet außerdem als Musiker, als Bühnen- und Figurenbildner, sowie als Regisseur. Pädagogische Arbeit als Musiklehrer, als Dozent, LTTA Mentor Artist, Künstler im Bamberger „Kultur-Klassen“- Programm und als Atelierista im Reggio-Kindergarten

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Dr. Marco Bonacker

Dr. theol., geboren 1984 in Marburg, studierte in Marburg und Rom die Fächer katholische Theologie sowie Politik und Wirtschaft. Im Jahr 2015 promovierte er im Fach Moraltheologie an der theologischen Fakultät Paderborn über das Frühwerk von John Rawls.

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Ferenc Kréti

Dozent für Kulturelle Bildung. Studium Lehramt an Sonderschulen und Kulturelle Bildung an Schulen. Theaterausbildung am TUT Hannover und Franki Anderson (GB). Fortbildungen in systemischer Beratung und Mediation. Arbeitet freiberuflich mit seinem Label "TheaterLabor Art Productions" als Schauspieler, Theaterpädagoge, Regisseur und Produzent für nationale und europäische Projekte sowie als Berater mit Schwerpunkt Entwicklung und Kreativität.  www.theaterlabor-artproductions.com

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Samstag

Werkstätten am Vormittag (2 Werkstatt-Besuche à  45 Minuten)
Zeiten: 10:15 - 11:00 und 11:15 - 12:00

Hessische Schülerakademien

Werkstatt 1: Wissenschaft, Persünlichkeit, Engagement: das Bildungskonzept der Hessischen Schülerakademien am Beispiel der Oberstufe

Leitung: Dr. Peter Gorzolla (Leitung Schülerakademie für die Oberstufe, Goethe Universität Frankfurt unter Beteiligung von SchülerInnen u. Studierenden)

Was begeistert die Schüler*innen und studentischen Betreuer*innen am Arbeiten auf der Oberstufenakademie? Welche Aspekte stellen sie selbst als bedeutsam für ihre Bildungserfahrung in den Vordergrund? Im Workshop erhalten Sie Gelegenheit, diesen Fragen unter Anleitung von Schüler*innen und Betreuer*innen durch Austausch und gemeinsames Arbeiten auf den Grund zu gehen.



Werkstatt 2: Das forschende Selbst: Vermittlungsstrategien und Entwicklungsprozesse in den Hessischen Schülerakademien am Beispiel der Mittelstufe 

Leitung: Ferenc Kréti und Benedikt Weygandt (Leitung Schülerakademie für die Mittelstufe unter Beteiligung der Schülerinnen und Schüler)



Werkstatt 3: Kulturelle Bildung braucht Förderung!

Leitung: Prof. Dr. Wolf Aßmus (1. Vorsitzender Trägerverein Burg Fürsteneck, Goethe Universität Frankfurt), Prof. Dr. Metzler (2. Vorsitzender Trägerverein Burg Fürsteneck, Vorsitzender Kuratorium Hessische Schülerakademien, Goethe Universität Frankfurt), Dr. Carsten Kettner ( Abtlg. für Förderung, Konferenzen und Öffentlichkeitsarbeit, Beilstein-Institut, Frankfurt)

Auf einen Flipchart finden Sie die Worte Bildungsziele, praktische Durchführung inklusive Vor- und Nachbereitung, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit. Wir wollen miteinander die bisherigen und die wünschbaren Konkretisierungen bei den Hessischen Schülerakademien besprechen.  

Programm KulturSchule Hessen

Werkstatt 4: Entwicklung einer KulturSchule: Bilder aus der Praxis

Leitung: Thomas Langenfeld (Koordinator KulturSchule Hessen), Cornelia Picht (M. A. Kulturschulbeauftragte), Christina McCoy (Personalrätin, Mathematikfachschaft), Peter Driehsen (Pädagogische Leitung), Wiebke Struckmeier (Koordinatorin School-guides, Inklusion)



Werkstatt 5: Stolpersteine auf dem Weg erkennen und umgehen: Was die Evaluation KulturSchule zur Schulentwicklung beiträgt

Leitung: Prof. Dr. Heike Ackermann (FB Erziehungswissenschaften Marburg), Michael Retzar (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Philipps-Universität Marburg)

Schulentwicklung zur Kulturschule bedeutet, die Lernaktivitäten der Schüler/innen zu fokussieren. Zur Anregung ästhetisch sinn(es)bezogener Erfahrungen bedarf es experimentellem Unterrichtshandeln und forschendem Lernen. Wir begleiten fünf KulturSchulen, davon zwei Förderschulen. Forschung zu den Fortbildungen ergänzt die Erkenntnisse zu den Entwicklungsfaktoren von KulturSchulen.

Weiterbildungs-Master Kulturelle Bildung an Schulen

Werkstatt 6: Kooperativität in einem heterogenen Feld/ Vorstellung des Studiengangs

Leitung: OStR Christian Kammler (Geschäftsführer WBM Kulturelle Bildung an Schulen, Marburg)


Die Herausforderungen für die Akteure an der Schnittstelle Kultureller Bildung an Schulen ist enorm. Nicht nur Lehrer*innen, sondern im gleichen Maß auch Künstler*innen und Vermittler*innen sind stark herausgefordert die interprofessionelle Zusammenarbeit, aber auch das Schnittstellenmanagement für die Umsetzung und Verankerung Kultureller Bildung an Schulen zu leisten. Der seit 2014 existierende Weiterbildungsmaster bietet mit seinem bundesweit einmaligen Profil die bislang einzige universitäre Ausbildung um die Professionalisierung der Akteure an der Schnittstelle zu unterstützen. Der Workshop bietet Ein- und Ausblicke für das ungewöhnliche Weiterbildungsformat.


Werkstatt 6: Förderung einer experimentierenden Lernhaltung bei Lehramtsstudierenden 

Leitung: Prof. Dr. Verena Freytag (Ästhetische Bildung und Bewegungserziehung, Universität Kassel)


Werkstatt 7: Information und Austausch mit Studierenden des Weiterbildungs-Masters


Werkstätten am Nachmittag (2 Werkstatt-Besuche à  45 Minuten)
Zeiten:  14:30 – 15:15 und 15:30 – 16:15

Werkstatt 1: Engagement als Ergebnis persönlicher Erfahrung: der Alumni- und Förderverein der Hessischen Schülerakademien

Leitung: Dr. Peter Gorzolla und Mitglieder der Alumni- und Fördervereins

Motiviert durch unterschiedlichste Erfahrungen arbeiten überall in Deutschland Schüler*innen, Studierende, Angestellte und Lehrende mit ihren verschiedenen Perspektiven in einem Netzwerk zur finanziellen und ideellen Förderung der Hessischen Schülerakademien zusammen. Doch welche Erfahrungen haben individuell zu diesem Engagement geführt? Dieser Frage möchten wir zusammen mit Ihnen nachgehen, indem wir Sie an unseren Geschichten teilhaben lassen. 



Werkstatt 2: Begabung und Kreativität in Wirtschaft und Arbeitswelt

Leitung: Prof. Dr. Aßmus (1. Vorsitzender Trägerverein Burg Fürsteneck, Goethe Universität Frankfurt)

Am Beispiel von Diamant ähnlichen Edelsteinen mit neuen Farben wird gezeigt, wie sich aus dem Wunsch von Diamantexperten ein neuer Industriezweig mit vielen Arbeitsplätzen entwickelt hat.
Energie, Wasser, Nahrungsmittel, Antibiotika, Datensicherheit sind wichtige Zukunftsthemen. Um Lösungswege zu finden, ist Kreativität und Begabung erforderlich. Patente sichern die Investitionen ab.

Werkstatt 3: Navigieren um offenen System - die Querdenkerfabrik IDfactory an der TU Dortmund

Leitung: Prof. Ursula Bertram (IDfactory, TU Dortmund), Dr. Werner Preißing (Systemanalytiker, Mitbegründer IDfactory, Autor von "Visual Thinking")

Creativity is not a prisoner of Art! Unangepasstes, non-lineares und normfreies Denken und Handeln hat schon immer zu großen künstlerischen Werken, bahnbrechenden Erfindungen und zukunftsweisenden Sichtweisen geführt. Es handelt sich um die Synergie des logisch begründbaren Wissens und der Fähigkeit des Navigierens im offenen System. 
Doch wie kommt dieses kostbare Gut in unsere berufliche Alltagswelt, um dabei zu helfen, die sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen zu bewältigen und wie ist es darstellbar? 

Werner Preißing zeigt ein Verfahren, das Design Thinking um eine wesentliche Dimension erweitert. Eine dreidimensionale Methode, die ganzheitlich abbildet, was bislang nicht als darstellbar galt: die künstlerische Prozessentwicklung, divers einsetzbar für medizinische Diagnose, Kompetenzentwicklung, architektonische Planung und Entwicklung heutiger Unternehmensstruktur. Preißing entwickelte sein Konzept für nicht hierarchische Systeme unserer Tage, visuell und systemisch. Ursula Bertram verglich die hier enthaltenen Strategien und Prinzipien von Künstlern, Theaterregisseuren, Musikern und Querdenkern mit den Erzählungen von Physikern, Mathematikern, Managern und Wissenschaftlern und entdeckt ein Muster, genannt Kunsttransfer, das sich als äußerst effizient erweist. 



Werkstatt 4: Schule und Kulturelle Bildung am Beispiel der Richtsbergschule Marburg 

Leitung: Cornelia Picht (M. A. Kulturbeauftragte), Christina McCoy (Personalrätin, Mathematikfachschaft), Peter Driehsen (Pädagogische Leitung), Wiebke Struckmeier (Koordinatorin School-guides, Inklusion)



Werkstatt 5: "Wie der Pinguin Goethe das Fliegen beibrachte" - Literarische Lehrplaninhalte durch Kunst erschließen

Leitung: Dr. Petra Weingart (LTTA Lernen durch die Künste e.V.), Patrik Lumma (Dipl. Puppenspieler und Musiker)

Die Lyrik wird in der Grundschule meist auf Auswendiglernen und in der Sekundarstufe auf Dekonstruktion und Analyse reduziert. Mit Hilfe der Musikimprovisation wird die kreative Kraft der Schüler genutzt, um Lyrik zu produzieren, zu mögen und zu verstehen.
So wird Kreativität als Schlüsselkompetenz nicht nur gefördert, sondern zentraler Motor des Lernprozesses.
Interessanterweise funktioniert dieses Prinzip mit allen Kunstformen und Lehrplaninhalten. Vor über 20 Jahren begannen kanadische KünstlerInnen und PädagogInnen das zur Methode „Learning Through The Arts“ zu formen. Inzwischen arbeitet ein internationales Netzwerk an der Weiterentwicklung der Idee. Seit zehn Jahren auch in Deutschland.



Werkstatt 6: Forschungs- und Erkenntnisräume in den Naturwissenschaften gestalten: Didaktische Zugänge in den Hessischen Schülerakademien am Beispiel des Hauptkurses Biologie in der Mittelstufe

Leitung: Dr. Claudia Wulff und Dr. Monique Meier (Universität Kassel, Didaktik der Biologie)

Welchen Einfluss haben alte Buchen auf die Keimung von Jungbuchen? Wie lang sind alle Äste einer alten Linde zusammengenommen? Schlafen Pflanzen? Beeinflusst die Zusammensetzung der Böden die Wasserqualität? Wie sieht eigentlich ein Nahrungsnetz im Waldboden aus und welche Organismen sind daran beteiligt? Bewegt sich eine Gelbrandkäferlarve langsamer in kaltem Wasser als in warmem? Der weiße Pelz – wie wachsen unterschiedliche Schimmelarten und welche Faktoren beeinflussen dies? – Diese Fragen stellten sich Mittelstufenschülerinnen und -schüler im Rahmen der Biologie-Hauptkurse und bearbeiteten sie in kleinen Forschergruppen.

Forschendes Lernen und eigenständiges Erkunden spielt in allen Kursen der Schülerakademien eine wichtige Rolle. Am Hauptkurs Biologie der Hessischen Schülerakademie für die Mittelstufe soll dies in diesem Werkstattbesuch beispielhaft gezeigt werden. Die Konzeption des Biologiekurses baut auf Forschungsprojekten auf, deren Thema sich die Schülerinnen und Schüler nach einer inhaltlichen Einführungsphase selbst aussuchen und im Verlauf des Kurses in Kleingruppen selbstständig erarbeiten. In der Entwicklung von Forschungsdesign, Methodik und Auswertung der Daten werden Kreativität, Motivation, Freude am Forschen aber auch Disziplin und Exaktheit in der Durchführung von Messungen gefördert.
Während des Werkstattbesuchs werden Sie durch vier Lernräume: „Schüler bringen Wissen mit“, „Schüler bauen Wissen auf“, „Schüler entwickeln Forschungsprojekte“ und „kreativer Umgang mit dem Kursthema“ geführt. Am Beispiel von drei Kursthemen „Dunkles Treiben im Geheimen: den Boden erforschen“, „Von der Wurzel bis zur Krone – Lebensraum Baum und Rohstoff Holz“ und „Dem unsichtbaren Leben auf der Spur“ werden dabei die didaktische Konzeption der Kurse und die praktische Umsetzung im Hauptkurs Biologie veranschaulicht. In vielfältiger Weise greifen naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung und kreative Erarbeitung eines Themas ineinander. Filme und Bilder aus der Kursarbeit lassen die Begeisterung und Faszination der Schülerinnen und Schüler deutlich werden und vermitteln einen Einblick in die spannende Arbeit mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern.  

Preis: 65 € (45 € ermäßigt)

Prof. Dr. Michael Wimmer

ist Direktor von EDUCULT, einem europäischen Forschungsinstitut zu kultur- und bildungspolitischen Fragen. Als langjähriger Leiter des Österreichischen Kulturservice (ÖKS), als Musikerzieher und Politikwissenschafter bringt Michael Wimmer umfassende Erfahrungen in die Zusammenarbeit von Kunst, Kultur und Bildung ein.

Weitere Infos zum Referenten

Prof. Dr. Isabelle-Vanessa Reinwand-Weiss

studierte Pädagogik, Theater- und Medienwissenschaften, Italoromanistik und Philosophie in Erlangen und Bologna und schloss 2007 mit einer Arbeit zu Bildungs- und Lernprozessen im Theaterspiel ihre Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg ab. Anschließend leitete sie als Postdoktorandin eine Studie zur frühkindlichen Bildung an der Universität Fribourg (Schweiz).

Weitere Infos zur Referentin

Dr. Gudrun Neebe

ist promovierte Theologin und Dipl. Pädagogin und die Vorsitzende der Bildungskammer und mit Herausgeberin der Zeitschrift Religion 5 bis 10.  

Weitere Infos zur Referentin

Dr. Claudia Wulff

Dipl. Biologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Kassel, Arbeitsschwerpunkte: Evolutionsbiologie, Umweltbildung, langjährige Tätigkeit in der Erwachsenenbildung, Umweltbeauftragte der Ev. Kirche Kurhessen-Waldeck, BUND, Nabu, Lokale Agenda 21, verheiratet, 3 Kinder, 2 Esel.

Weitere Infos zur Referentin

Dr. Monique Meier

Mitarbeiterin in der Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX des Instituts der Didaktik der Biologie, Universität Kassel.

Weitere Infos zur Referentin

Dr. Petra Weingart

Kunstpädagogin, Lehrerin für Grund- und Hauptschulen, Abordnungen an den Lehrstuhl für Schulpädagogik und das Institut für Kunstpädagogik der Universität Würzburg, Gastprofessorin an der Kunstuniversität Linz, sowie Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Kunstpädagogik der Universität Frankfurt, Dozentin am Zentrum für Lehrerbildung der Universität Würzburg.

Weitere Infos zur Referentin

Dr. Werner Preißing

Architekt, Systemanalytiker und Autor, promovierte an der Fakultät Bauwesen in Stuttgart im Bereich Systemanalyse nach dem Studium der Volkswirtschaft und Architektur. 

Weitere Infos zum Referenten

Wiebke Struckmeier

Weitere Infos zur Referentin

Thomas Langenfeld

ist Koordinator für das Programm KulturSchule Hessen

Weitere Infos zum Referenten

Sonntag

Am Sonntag möchten wir das Symposium mit der Möglichkeit zu Netzwerkgesprächen und einer Ökumenischen Andacht ausklingen lassen.

Preis: 20 € (15 € ermäßigt)

Kurspartner

Bitte beachten Sie auch die Kurse, die wir in Kooperation mit anderen Institutionen anbieten.

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Kursgebühr

Alle Infos über Materialkosten, Preisspannen, Ermäßigte Preise gibt es hier. Die Kursgebühren sind gültig für unsere offen ausgeschriebenen Kurse.

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Referentinnen u. Referenten

Unsere Kurse werden von Kennern ihres Fachs geleitet. Überzeugen Sie sich am besten selbst.

Referenten A-Z

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Sie finden hier Bilder zu vergangenen Kursen. Reinschauen lohnt sich.

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