Kultur
Bildende und Darstellende Kunst

Experimentelles Brennen

Dieser Workshop widmet sich dem Brennen als eigenständigem künstlerischen Prozess. Jenseits standardisierter Verfahren erkunden wir das Brennen von Keramik als offenes Experiment zwischen Material, Feuer und Zufall.

Gebrannt wird in unterschiedlichen Systemen: im Lehmofen, im Gasofen

sowie Feldbrand und Tonnenbrand. Dabei erproben wir verschiedene

Brenntechniken  und verschiedene Reduktionsverfahren und arbeiten mit unterschiedlichen Materialien und Zuschlägen. Im Zentrum dieses Kurses

stehen verschiedene Schlauchbrand-Effekte, wobei die Flamme selbst zum

aktiven Gestaltungselement wird. Ausgangspunkt sind bereits geformte

keramische Arbeiten, die von den Teilnehmenden mitgebracht werden.

Ebenso bringen sie zusätzliche Materialien mit, die im Brennprozess

eingesetzt oder erprobt werden sollen. Der Fokus des Kurses liegt nicht

auf der Formgebung, sondern auf dem Brennvorgang selbst und den dabei

entstehenden Oberflächen und Veränderungen.

Das experimentelle

Brennen eröffnet einen Spannungsraum zwischen Planung und

Unvorhersehbarkeit. Die entstehenden Oberflächen sind Ergebnis komplexer

Prozesse, die sich nur bedingt steuern lassen – und gerade darin ihre

besondere Lebendigkeit entfalten. Der Workshop lädt dazu ein, diese

Prozesse aufmerksam zu begleiten und als wesentlichen Bestandteil

keramischer Arbeit zu reflektieren.



28.09. - 02.10.2026

Kurs-Nr. 26-10992
 15.00 Uhr  13.30 Uhr
Kursgebühren:*
 
685 - 785 € (inkl. Vollpension im EZ)
605 - 705 € (inkl. Vollpension im DZ)
300 € Jugendtarif, 425 € Sozialtarif (je inkl. Vollpension im DZ)

Wichtiger Hinweis:

Dieser Kurs wurde leider abgesagt. Wenn Sie Interesse haben, an einem späteren Kurs zu diesem oder einem ähnlichen Thema teilzunehmen, können Sie sich gerne in unseren Newsletter eintragen. Wir informieren Sie dann mehrmals im Jahr über neue Kurse und Berichtenswertes aus dem Burgleben.

Leitung