Geschlecht, Macht und Privilegien
Ein erfahrungsorientierter Bildungsurlaub
Dieser Bildungsurlaub lädt dazu ein, Geschlecht, Macht und Privilegien aus einer persönlichen und erfahrungsorientierten Perspektive zu erkunden. Im Mittelpunkt stehen Wahrnehmung, praktisches Ausprobieren und gemeinsames Lernen.
Mit Methoden aus Theater- und Schreibpädagogik wird untersucht, wie sich soziale Rollen und Status im Alltag zeigen – in Körperhaltung, Mimik, Gestik, Sprache und Interaktion. Praktische Übungen schärfen die Wahrnehmung, machen eigene und fremde Handlungsmuster sichtbar und eröffnen neue Möglichkeiten im Umgang mit Präsenz, Raum und Kommunikation.
Das Seminar versteht sich nicht als Theorieseminar, dass wissenschaftliche Debatten fortführt oder Spezialwissen vermittelt, sondern als gemeinsamer Lernraum, in dem unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen nebeneinander stehen können. Ziel ist es, die eigene Prägung bewusster wahrzunehmen, Perspektivwechsel zu ermöglichen und einen respektvollen Umgang mit Ambivalenzen zu entwickeln.
Der Bildungsurlaub richtet sich an Menschen, die sich selbst reflektieren, im Austausch mit anderen lernen und neue Erfahrungen machen möchten. Es handelt sich bewusst nicht um ein Theorie- oder Fachseminar und vermittelt kein vertieftes wissenschaftliches Spezialwissen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Viele der erprobten Übungen lassen sich auch in pädagogischen oder sozialen Arbeitskontexten anwenden.
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Ziele des Seminars
Die Teilnehmenden
• reflektieren eigene Prägungen und Rollenbilder
• erweitern ihre Wahrnehmung für soziale Dynamiken und Interaktionen
• setzen sich mit Präsenz, Raum und Wirkung auseinander
• entwickeln Sensibilität für unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven
• lernen praktische Übungen kennen, die in pädagogischen Kontexten genutzt werden können
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• Geschlecht im Alltag: Arbeit mit persönlichen Erfahrungen
• Kennenlernen geschlechtlicher Vielfalt
• Wahrnehmung von Status, Dominanz und Präsenz in Interaktionen
• Körper, Ausdruck und Kommunikation im sozialen Miteinander
• Das Statuskonzept aus dem Improvisationstheater in praktischer Anwendung
• Reflexion biografischer Erfahrungen
• Auseinandersetzung mit Privilegien im Alltag
Methoden
• theaterpädagogische Übungen (Statusarbeit, Körpersprache, Präsenz)
• Schreibübungen
• Gruppenarbeit und moderierter Austausch
• selbsterfahrungsorientiertes Lernen
09.02. - 13.02.2026
Dieses Seminar ist vom Hessischen Sozialministerium als Bildungsurlaub anerkannt worden.
Wichtiger Hinweis:
Durch eine beantragte Förderung von Bundes- oder Landesmitteln kann dieses Seminar zu einem günstigeren Preis als üblich angeboten werden.
Wichtiger Hinweis:
Dieser Kurs hat bereits stattgefunden. Wenn Sie Interesse haben, an einem späteren Kurs zu diesem oder einem ähnlichen Thema teilzunehmen, können Sie sich gerne in unseren Newsletter eintragen. Wir informieren Sie dann mehrmals im Jahr über neue Kurse und Berichtenswertes aus dem Burgleben.
Karu-Levin Grunwald-Delitz, Jahrgang 1986 ist Kulturwissenschaftler* (BoA), Sozialpädagoge* (Dipl.), Schreibpädagoge* und Autor* (MoA). Seit 2015 leitet er als Geschäftsführer* den KulturKreis Gronau e.V. Zudem arbeitet er als Theater- und Schreibpädagoge* mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

