Experimentelles Brennen
Gebrannt wird in unterschiedlichen Systemen: im Lehmofen, im Gasofen sowie Feldbrand und Tonnenbrand. Dabei erproben wir verschiedene Brenntechniken und verschiedene Reduktionsverfahren und arbeiten mit unterschiedlichen Materialien und Zuschlägen.
Im Zentrum dieses Kurses stehen verschiedene Schlauchbrand-Effekte, wobei die Flamme selbst zum aktiven Gestaltungselement wird.
Ausgangspunkt sind bereits geformte keramische Arbeiten, die von den Teilnehmenden mitgebracht werden. Ebenso bringen sie zusätzliche Materialien mit, die im Brennprozess eingesetzt oder erprobt werden sollen. Der Fokus des Kurses liegt nicht auf der Formgebung, sondern auf dem Brennvorgang selbst und den dabei entstehenden Oberflächen und Veränderungen.
Das experimentelle Brennen eröffnet einen Spannungsraum zwischen Planung und Unvorhersehbarkeit. Die entstehenden Oberflächen sind Ergebnis komplexer Prozesse, die sich nur bedingt steuern lassen – und gerade darin ihre besondere Lebendigkeit entfalten. Der Workshop lädt dazu ein, diese Prozesse aufmerksam zu begleiten und als wesentlichen Bestandteil keramischer Arbeit zu reflektieren.
Maximale Teilnehmerzahl: 9
