Lieben und Singen lässt sich nicht zwingen
Eine Fortbildung mit heiterem Ernst für Laienchorsänger*innen
Das gemeinsame Singen verlangt auch immer wieder den einheitlichen Ansatz mit der Stimme. Dazu gehört zunächst das Einkörpern und die Weiterentwicklung der Atemressourcen. Körperbewusstsein ist die Basis von jeglichem Singen. In der Vokalarbeit entdecken wir die sechs Artikulatoren (nach Sundberg) und setzen sie im Vokaldreieck um. Die germanophonen Laute stehen dabei im Zentrum.
Das klingt vielleicht recht technisch, es wird aber mit Führes Stimmmethodik sehr einfach und spielerisch umgesetzt. Ein weiteres Ziel ist die Nutzung der verschiedenen Resonanzräume. Das alles erleben die Sänger und Sängerinnen auf heitere und stimmtechnisch fundierte Art. Das Erlernte wird umgehend an den jeweiligen Stücken umgesetzt.
Der Workshop ist eine sinnliche Erfahrung von Chormusik in ganz verschiedenen Stilen und Stimmungen. Wir leben in einer polystilistischen Zeit, wo wir mit verschiedenen Stimmtypen umgehen sollten. Mit launischen, zum Teil jazzigen Kanons aus der Feder von Uli Führe erreichen leichte Einstiege in die Mehrstimmigkeit. Wie immer reicht die Spanne vom Volkslied über einen Popsong, dem historischen Schlager bis hin zur griffigen Literaturvertonung. Man lernt das mühelos und mit viel Humor kennen. Das Ganze geschieht immer mit dem obersten Gebot: der Stimme muss es dabei gut gehen. Es sollte niemand heißer werden und sich überanstrengen.
Empfehlenswert: Es ist gut, wenn man eine gewisse Chorerfahrung, Notenkenntnisse mitbringt oder aber auch ein gutes Ohr hat.
06.02. - 08.02.2026

Musiker, Komponist, Musikpädagoge. Lehraufträge Chor, Stimmbildung, Liedpädagogik. Über 70 Publikationen: Jazz-Kanons, Vokalmusik und Lyrik-Vertonungen, Kinderlieder, Chorsätze, Stimmicals u.a.