Neues von der Burg

Ökologische Hauswirtschaft

Das Prinzip der vorgetränkten Tücher

Weniger Wasser, weniger Reinigungsmittel und ein Plus an Hygiene: Auch in der Hauswirtschaft setzt Burg Fürsteneck auf nachhaltigere Lösungen. Ein System mit vorgetränkten Mikrofasertüchern verbindet ressourcenschonendes Arbeiten mit einem hohen Hygienestandard. Wer auf Burg Fürsteneck zu Gast ist, soll sich wohlfühlen – dazu gehören selbstverständlich auch saubere Gästezimmer, Seminarräume und Gemeinschaftsbereiche. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie die tägliche Reinigung möglichst ressourcenschonend gestaltet werden kann.

Sauber und nachhaltig: Ressourcenschonende Reinigung auf Burg Fürsteneck
In der Hauswirtschaft kommt deshalb ein System mit vorgetränkten Mikrofasertüchern zum Einsatz. Die Tücher werden bereits vor der Reinigung mit einer abgestimmten Menge Wasser und Reinigungsmittel vorbereitet. Das ermöglicht eine sparsame und kontrollierte Dosierung und reduziert den Wasserverbrauch gegenüber klassischen Verfahren mit einem ständig mitgeführten Putzeimer deutlich. Das Reinigungsmittel wird als Konzetrat geliefert und vor Ort im Verhältnis 1:10 vorgemischt. Für die eigentliche Reinigung wird das Reinigungsmittel abermals verdünnt; im Verhältnis 1:333. Dieses System ist erprobt und möglichst effektiv daran angepasst, mit welcher minimalen Menge Reinigungsmittel maximale Sauberkeit erzielt werden kann. Gut vorstellbar wird das Wasser-Reinigungsmittel-Mischverhältnis auf dem Bild rechts.

Auch bei den Tüchern selbst spielt der Ressourcengedanke eine Rolle: Die eingesetzten Mikrofasertücher bestehen aus 100 Prozent recyceltem Polyester. Nach ihrem Einsatz werden sie gewaschen, erneut vorbereitet und wiederverwendet. Damit verbindet das System den Einsatz von Recyclingmaterial mit einer langen Nutzungsdauer.

Ein Tuch, ein Raum
Neben dem Ressourcenschutz spielt die Hygiene eine wichtige Rolle. Ein Prinzip, das spätestens während der Corona-Pandemie verstärkt ins Bewusstsein gerückt ist, wird auf der Burg konsequent umgesetzt: Ein Tuch wird jeweils nur in einem Raum eingesetzt. Anschließend wandert es direkt in die Wäsche. Es wird also nicht ausgewaschen, erneut in Reinigungslösung getaucht und anschließend im nächsten Raum weiterverwendet. Dadurch wird das Risiko reduziert, Verunreinigungen und Keime über die Reinigungstücher von einem Raum in einen anderen zu übertragen.

Nach ihrem Einsatz werden die Tücher gesammelt, gewaschen und für den nächsten Einsatz wieder vorbereitet. So entsteht ein klar geregelter Kreislauf, der Hygiene, Wiederverwendung und einen sparsamen Einsatz von Wasser und Reinigungsmitteln miteinander verbindet. Für Burg Fürsteneck ist das ein weiteres Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit nicht nur in großen Projekten stattfindet. Auch alltägliche Abläufe im Haus bieten Möglichkeiten, Ressourcen bewusster einzusetzen und gewohnte Arbeitsweisen weiterzuentwickeln.

So wird Nachhaltigkeit auf der Burg auch dort konkret, wo sie für unsere Gäste meist ganz selbstverständlich im Hintergrund geschieht.

Das System spart Ressourcen und sorgt für einen über- sichtlichen Reinigungsprozess

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