New Orleans Jazz Intensivkurs
Für fortgeschrittene Blasinstrumentenspieler*innen mit professioneller Begleitband
Auch die Spieltechniken der verschiedenen Instrumente entwickelten sich durch Ausprobieren: Gut klingende Stellen merkte man sich und griff sie beim nächsten Mal wieder auf. Dabei stand – und das ist im Jazz bis heute verbindlich – die Melodie des Stückes im Vordergrund. Die Improvisation im New-Orleans-Jazz folgt eigenen Methoden. Häufig improvisierten mehrere Stimmen gleichzeitig. Damit bei dieser Kollektivimprovisation kein Chaos entsteht, haben sich bestimmte Spieltechniken herausgebildet. Diese werden im Workshop vermittelt und gemeinsam erprobt.
Inhalte
Es wird ein Stück mit 3-4 notierten Bläserstimmen, Akkordsymbolen und passenden Playbacks zur Vorbereitung verschickt. Dieses Stück verdeutlicht die Spielweise der Melodie- und Begleitstimmen. Diese Spieltechniken sollen während des Workshops auch auf die anderen Stücke übertragen werden, die als Leadsheets (Melodie und Akkordsymbole) mit Playbacks ebenfalls zur Vorbereitung verschickt werden.
Die Stücke werden in Gruppen vor Ort geprobt. Dabei wechseln sich die Bläsergruppen mit der Band ab. Wenn genügend Teilnehmende mit Rhythmusgruppen-Instrumenten angemeldet sind, können mehrere komplette Ensembles zusammengestellt werden. Das Material wird analysiert und Übungen zum Erlernen und Spielen der Akkordtöne vorgestellt. Neben den typischen Spieltechniken der unterschiedlich hoch oder tief klingenden Instrumente stehen die Improvisationen und die Improvisationsbegleitungen, sowie Einleitungen und Schlüsse der Stücke im Fokus. Insgesamt sollen min. 2 Stücke in lebenslustiger Atmosphäre gespielt werden - so, wie es eben zu dieser fröhlichen Musik passt.Zielgruppe und maximale Teilnehmerzahl
Der Workshop richtet sich an fortgeschrittene Musiker*innen mit leichter bis guter Improvisationserfahrung und Notenlesekenntnissen:
- Gesang: max. 4 Teilnehmende
- Blasinstrumente – Saxophon, Klarinette, Trompete, Posaune und Horn: max. 16 Teilnehmende
- Harmonieinstrumente – Banjo, Gitarre, Akkordeon und Klavier: max. 8 Teilnehmende
- Bassinstrumente – Bariton- und Basssaxophon, Tuba, Sousaphon, Horn und Kontrabass: max. 4 Teilnehmende
- Schlagzeug: max. 4 Teilnehmende
Musiktheoretische Grundkenntnisse und Spielpraxis mit Akkordtönen in Drei- und Vierklängen sind hilfreich.
Dozenten: Anselm Simon – Saxofon und Klarinette, Hamburg | Markus Voigt – Posaune und Sousaphon, Hamburg | Mathias Bahr – Banjo, Hamburg | Thomas Greinke – Schlagzeug, Elmshorn
03.09. - 05.09.2027
Anselm Simon studierte an der Musikhochschule Hannover (DML für Jazz/Rock/Pop-Saxofon).
Die musikalischen Schwerpunkte seiner verschiedenen Bandprojekte liegen in den Bereichen Jazz, Blues, Soul und kunstübergreifenden Musikformen.


